Bundestrainer fordert Konzentration auf das Wesentliche

WM-Skandal: Löw wünscht sich schnelle Aufklärung

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Bundestrainer Löw will sich durch nichts ablenken lassen. 

Paris - Bundestrainer Joachim Löw äußert sich über den Skandal um die Vergabe der WM 2006. Einfluss auf seine Arbeit sieht er dabei nicht.

Bundestrainer Joachim Löw hofft, dass im WM-Skandal alle Tatsachen auf dem Tisch kommen. „Ich wünsche mir wie alle anderen auch eine lückenlose, umfangreiche, aber auch schnelle Aufklärung“, sagte der 55-Jährige einen Tag vor dem Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Freitag in Paris gegen EM-Gastgeber Frankreich (21.00 Uhr/ARD).

Der Bundestrainer bedauerte aus menschlicher Sicht noch einmal den Rücktritt von Wolfgang Niersbach als DFB-Präsident. „Wolfgang habe ich wahnsinnig geschätzt, er hatte immer ein offenes Ohr für uns und war ein wichtiger Ansprechpartner. Wir hatten ein enges und vertrauensvolles Verhältnis“, sagte der Bundestrainer wenige Stunden vor dem Abschlusstraining des Weltmeisters im Stade de France.

Gleichzeitig betonte Löw, die Turbulenzen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Zusammenhang mit der WM-Vergabe 2006 hätten keinen Einfluss auf seine Arbeit als Bundestrainer. „Wir haben das Thema mit der Mannschaft besprochen, sozusagen eine kurze Aufklärung vorgenommen. Jetzt müssen wir uns aber wieder auf unsere vordringlichen Aufgaben konzentrieren“, so Löw.

sid

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