„Pfiff der Woche“

Souveränes Schiedsrichter-Team beim BVB-Triumph

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Die wichtige 66. Minute im DFB-Pokalfinale: Schiedsrichter Deniz Aytekin entscheidet auf Strafstoß und verwarnt Eintracht-Keeper Lukas Hradecky mit der Gelben Karte.

Endspiele gehören für drei beteiligte Mannschaften zum Höhepunkt einer Karriere: Natürlich für die beiden Vereine, hier Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund. Aber auch für das Schiedsrichter-Team zählt ein Finale mit zu den schönsten Begegnungen, die sich ein Unparteiischer vorstellen kann.

Berlin. Im Berliner Olympiastadion ist es das Quartett mit FIFA-Referee Deniz Aytekin (TSV 1946 Altenberg), den Assistenten Christian Dietz (FC Kronach 08), Eduard Beitinger (DJK Regensburg 06) sowie dem Vierten Offiziellen Benjamin Brand (FC Schallfeld 1946), das am Sonnabend versucht, die beste Leistung aus sich heraus zu holen. 

Der ehemalige Spitzen-Referee Marco Haase, seit 30 Jahren Unparteiischer und als Schiedsrichter und Assistent viele Jahre in der 3. und 4. Liga aktiv, analysiert die Szenen mit der Frage: Warum ist es zu dieser Entscheidung gekommen?

Dabei haben es die vier Unparteiischen mit einigen wichtigen und genauso kniffligen Einzelentscheidungen zu tun. Beispielsweise mit engen Abseitssituationen, nach denen immerhin zwei Tore fallen. Außerdem mit einer spielprägenden Strafraum-Szene in der zweiten Halbzeit, in welcher Eintracht-Torwart Lukas Hradecky eine wesentliche Rolle spielt. In dieser Situation kommt es zudem auf das möglichst gute Stellungsspiel des Schiedsrichters und seines Assistenten an der Linie an. Am Ende zeigt das Referee-Quartett eine Leistung, für die DFB-Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich (Berlin) gegenüber dem „Pfiff der Woche“ eindeutige Worte findet. Lesen Sie mehr zum Pokalfinale im aktuellen „Pfiff der Woche“ auf unserem Partner-Portal az-online.de*.

Von Marco Haase

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Weitere Erläuterungen zu aktuellen und meist viel diskutierten Schiedsrichterentscheidungen finden Sie in der Rubrik "Pfiff der Woche" bei az-online.de*.

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