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Spanische Woche in der Königsklasse: Bayern gegen Barca, Bayer gegen Atletico und RB gegen Real

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Von: Maximilian Bülau, Torsten Kohlhaase

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Robert Lewandowski.
Trifft heute mit dem FC Barcelona auf seinen Ex-Klub: der polnische Angreifer Robert Lewandowski bei der Ankunft am Teamhotel. © Mladen Lackovic/dpa

Es sind spanische Festtage in dieser Woche für die Fußball-Bundesligisten. Mit dem FC Bayern, Bayer Leverkusen und RB Leipzig bekommen es gleich drei Mannschaften mit Gegnern aus der Primera Division zu tun.

Auch Borussia Dortmund hat ein spanisches Team in der Gruppe, den FC Sevilla, trifft aber auf Engländer mit einem Ex-Stürmer. Eintracht Frankfurt muss in Frankreich bereits punkten – und wird einige bekannte Gesichter wiedersehen. Ein Blick auf die Woche in der Champions League.

FC Bayern München

Der Gegner: Es ist das Duell, auf das wohl die meisten gewartet haben in der Gruppe C. Der FC Bayern München empfängt den FC Barcelona (heute, 21 Uhr/Amazon Prime Video). Was ohnehin schon ein Spiel zweier Schwergewichte Europas ist, bekommt durch den Wechsel von Robert Lewandowski aus München nach Barcelona in diesem Sommer noch einmal mehr Bedeutung. Barcelona hat zuletzt fünf Mal in Folge gewonnen, dabei 20 Tore erzielt. Auf Lewandowskis Konto gehen dabei allein acht.

Die Situation: In München ist die Stimmung dagegen eher bescheiden – nach drei Remis zuletzt in der Bundesliga. So richtig hat sich die Mannschaft ohne echten Mittelstürmer noch nicht gefunden. Sollte gegen Barca der nächste Rückschlag folgen – der Pole sogar noch treffen – würde der Haussegen wohl endgültig schief hängen.

Das Zitat: „Generell gewinne ich gerne und bin besser drauf, wenn ich gewinne. Angespannt bin ich eigentlich nie, ich habe nur keinen Bock, nicht zu gewinnen“, – Julian Nagelsmann.

Bayer Leverkusen

Der Gegner: Bayer Leverkusen bekommt es zuhause mit Atletico Madrid, dem Favoriten der Gruppe B, zu tun (heute, 21 Uhr/Dazn). Das erste Spiel gewannen die Spanier nach drei Toren in der Nachspielzeit 2:1 gegen den FC Porto. Trainer von Atletico ist weiterhin der Argentinier Diego Simeone, seit 2011 im Amt, der auch besser verdienen soll, als jeder einzelne seiner Spieler.

Die Situation: Noch viel angespannter als in München ist die Lage in Leverkusen. Bayer steht in der Liga auf dem vorletzten Platz, ist raus aus dem Pokal und hat das Auftaktspiel in der Königsklasse gegen Brügge verloren. Für Trainer Gerardo Seoane muss auch gegen den Top-Favoriten ein Erfolg her.

Das Zitat: „Wir kritisieren uns, um uns zu verbessern. Die Stimmung ist aber nicht schlecht“, – Piero Hincapie.

RB Leipzig

Der Gegner: Morgen steht für RB das Gastspiel bei Titelverteidiger Real Madrid auf dem Programm (21 Uhr/Dazn). Die Königlichen holten beim 4:1 gegen Mallorca den fünften Sieg im fünften Ligaspiel.

Die Situation: Nur knapp zwei Tage brauchte der neue Trainer Marco Rose, um sein Team wieder auf Kurs zu bringen und gleich mal einen 3:0-Erfolg gegen Dortmund einzufahren.

Das Zitat: „Wenn die Treppe hoch ist, den zweiten Schritt zu gehen, das ist schwierig“, – Marco Rose.

Borussia Dortmund

Der Gegner: Manchester City empfängt morgen ab 21 Uhr den BVB (Dazn). Dabei wird es dann auch zum brisanten Wiedersehen mit Erling Haaland kommen. Der Norweger traf zwölfmal in acht Partien für die Citizens.

Die Situation: 3:0 gegen Kopenhagen, 0:3 gegen Leipzig – in Dortmund ist derzeit Achterbahn angesagt.

Das Zitat: „Auf uns wartet einer der Favoriten auf den Champions-League-Sieg“, – Edin Terzic.

Eintracht Frankfurt

Der Gegner: Heißt Olympique Marseille und empfängt heute die Eintracht aus Frankfurt (21 Uhr, Dazn). Mit Jonathan Clauss, Sead Kolasinac und Amine Harit stehen bekannte Namen in den Reihen der Franzosen.

Die Situation: Nach zuletzt zwei bitteren Niederlagen mit keinem einzigen eigenen Tor ist das Frust-Level in Frankfurt groß. Das deutliche 0:3 gegen Sporting Lissabon wirkt noch nach.

Das Zitat: „Am Dienstag werden die spielen, die über 90 Minuten unseren Powerfußball spielen können“, – Oliver Glasner. (Maximilian Bülau und Torsten Kohlhaase)

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