Bekommt Prinz Ali bin al-Hussein Recht?

Sportgerichtshof: Schneller Entscheid über Verschiebung von FIFA-Wahl

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Prinz Ali, bin al-Hussein will die Wahl zum FIFA-Präsidenten verschieben.

Zürich - Der Internationale Sportgerichtshof CAS will bis spätestens Donnerstag über die Forderung von Prinz Ali bin al-Hussein nach einer Verschiebung der FIFA-Präsidentschaftswahl entscheiden.

Update vom 26. Februar: Am heutigen Freitag wird der neue FIFA-Präsident gewählt. Wir klären die wichtigsten Fragen zur FIFA-Präsidentenwahl. Und wir berichten von im Live-Ticker von der FIFA-Wahl.

Der Fußball-Weltverband sei aufgefordert, schriftlich auf den Antrag des Kandidaten aus Jordanien zu antworten, teilte der CAS am Dienstag weiter mit.

Al-Hussein verlangt beim Außerordentlichen Kongress am Freitag in Zürich die Nutzung transparenter Wahlkabinen, um die mögliche Einflussnahme auf die abstimmenden Vertreter der 209 FIFA-Mitgliedsverbände zu verringern. Das Ad-hoc-Wahlkomitee des Weltverbands habe diesen Antrag des früheren FIFA-Vize am Montag vergangener Woche abgelehnt, teilte der CAS weiter mit. Al-Hussein fordere zudem unabhängige Beobachter, „um die Integrität des Wahlprozesses abzusichern und zu gewährleisten, dass die Stimmen geheim abgegeben werden“.

Neben dem 40-Jährigen kandidieren Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa aus Bahrain und der Schweizer Gianni Infantino sowie die großen Außenseiter Jérôme Champagne (Frankreich) und Tokyo Sexwale (Südafrika) für die FIFA-Präsidentschaft.

Al-Hussein hatte im vergangenen Jahr gegen den inzwischen gesperrten Blatter mit 73 erhaltenen Stimmen einen Achtungserfolg gefeiert. Dem früheren FIFA-Vizepräsidenten fehlt nun allerdings die flächendeckende Unterstützung einer gesamten Konföderation.

dpa

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