Fragen und Antworten zum Auftakt

Start der Frauen-Bundesliga: Auch Nordhessinnen sind dabei

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Zweikampf um den Titel? Der VfL Wolfsburg und der FC Bayern gelten als die beiden großen Favoriten im Rennen um die Meisterschaft. Im Bild kämpfen Kristine Minde (links) und Verena Schweers um den Ball.

Sieben Wochen nach der Weltmeisterschaft startet die Frauen-Bundesliga am Freitag in ihre 30. Saison. Was ist neu? Wer sind die Favoriten auf den Titel? Wir geben einen Überblick. 

Was ist neu zur Saison 2019/2020?

Neu sind unter anderem zwei Vereine: Mit dem 1. FC Köln und dem FF USV Jena sind als Aufsteiger aus der 2. Frauen-Bundesliga zwei Teams neu dabei, unbekannte Gesichter im Oberhaus sind beide aber nicht. Außerdem gibt es – wie auch bei den Männern – Neuerungen im Regelwerk.

So gibt es beim Handspiel keine Unterscheidung mehr zwischen Absicht und nicht, in der Mauer darf kein Gegenspieler mehr stehen und Trainer können Gelbe und Rote Karten erhalten. Anders als bei den Herren gibt es aber keinen Videobeweis.

Werden Spiele live im Fernsehen übertragen?

Ja. Schon in den vergangenen Jahren wurden einzelne Spiele, vor allem im Saison-Endspurt, übertragen. In der kommenden Saison überträgt der Sender Eurosport jede Woche das Topspiel am Freitag um 18.30 Uhr live. Außerdem sollen erstmals Zusammenfassungen der Spiele in der Sportschau der ARD am Samstagabend zu sehen sein.

Wie sind die Anstoßzeiten?

Freitags wird eine Partie um 18.30 Uhr ausgetragen. Samstags laufen zwei Partien parallel um 13 Uhr und am Sonntag wird der Spieltag mit drei Partien um 14 Uhr komplettiert.

Wer sind die Favoriten?

Schon in der zurückliegenden Saison lieferten sich der VfL Wolfsburg und der FC Bayern München ein enges Rennen um die Meisterschaft. Damit ist auch in dieser Spielzeit zu rechnen. Sie haben mit Nationalspielerinnen bestückte Kader. Der VfL Wolfsburg geht als Double-Sieger der vergangenen drei Jahre ins Rennen, die Bayern als Verfolger. Dahinter dürften Turbine Potsdam und der 1. FFC Frankfurt eine Rolle spielen.

Sind viele Stars aus der Nationalmannschaft zu sehen?

Definitiv. Vor allem der FC Bayern hat sich mit Nationalspielerinnen verstärkt. Shootingstar Giulia Gwinn kommt vom SC Freiburg, Linksverteidigerin Carolin Simon kehrt von Olympique Lyon in die Bundesliga zu den Bayern zurück. Bekannte Gesichter aus der DFB-Elf sieht man auch beim VfL Wolfsburg: Unter anderem Torhüterin Almuth Schult und Nationalmannschafts-Kapitänin Alexandra Popp.

Sind auch Spielerinnen aus der Region dabei?

Ja. Allen voran die schon genannte Kasselerin Carolin Simon, die für den FC Bayern aufläuft. Im Trikot von Turbine Potsdam läuft Viktoria Schwalm aus Willingshausen auf. Die Vellmarerin Melissa Friedrich spielt für Bayer Leverkusen.

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