Lewandowski unaufhaltsam

Startrekord und Super-Joker: Die Bundesliga-Stürmer im Fokus

 
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Robert Lewandowski bricht Rekorde. Er ist nun der erste Spieler, der an jedem der ersten neun Spieltage getroffen hat.

Robert Lewandowski ist in der Fußball-Bundesliga am Samstag ein Startrekord gelungen, Nils Petersen ist nun der erfolgreichste Joker aller Zeiten. 

Diese Stürmer haben dem Spieltag den Stempel aufgedrückt.

Robert Lewandowski

Der Pole hat mal wieder einen Rekord aufgestellt. Als erster Spieler der Bundesligageschichte hat er an jedem der ersten neun Spieltage mindestens ein Tor erzielt. So auch gegen Union Berlin, als er beim 2:1-Erfolg des FC Bayern München das 2:0 schoss. 

13 Tore hat Lewandowski in dieser Saison schon gemacht, er ist aktuell die Lebensversicherung seiner Bayern. Die taten sich gegen den Aufsteiger schwer, Union verschoss unter anderem einen Elfmeter.

Andrej Kramaric

Was Lewandowski für die Bayern ist, ist Andrej Kramaric für die TSG Hoffenheim. Verletzungsbedingt fiel der Kroate bis zum achten Spieltag aus, bei seinen ersten beiden Partien hat er je ein Tor geschossen. 

So auch beim 3:2-Sieg bei Hertha BSC – das 2:0 war sein 52. Bundesligator im 115. Spiel. Das 1:0 erzielte Kramarics Nebenmann Jürgen Locadia, der sein erstes Bundesligator schoss. Mit Kramaric läuft es bei der TSG: Mit ihm holte Hoffenheim sechs Punkte aus zwei Spielen, zuvor waren es erst acht.

Abdelhamid Sabiri

Erster Startelfeinsatz, erstes Tor – Abdelhamid Sabiri erlebte am Samstag einen Sahnetag. Gegen Fortuna Düsseldorf lief der 22-Jährige zum ersten Mal für den SC Paderborn in der Startelf auf: Mit einem Traumtor zum 1:0 krönte der deutsche U21-Nationalspieler seine Leistung. 

Abdelhamid Sabiri zieht ab: Mit seinem Traumtor bei seinem ersten Startelfeinsatz für den SC Paderborn schoss der U21-Nationalspieler den Aufsteiger zum ersten Saisonsieg.

Und was gehört noch zu einem perfekten Debütantenball? Der erste Bundesligasieg. Den feierte Paderborn mit dem 2:0-Erfolg über Düsseldorf. Das 2:0 erzielte Sebastian Schonlau per Kopf – sein erstes Bundesligator.

Nils Petersen

Nicht nur der gleichnamige Kinofilm hat aktuell einen brandgefährlichen „Joker“ zu bieten. Nils Petersen vom SC Freiburg hat sich mit seinem 22. Tor als Einwechselspieler in eine Hauptrolle beim 2:1-Sieg gegen RB Leipzig geschossen. Der 30-Jährige ist nun der gefährlichste Joker der Bundesligageschichte. 

Freiburg bejubelt den dritten Tabellenplatz. Nils Petersen (links) ist mit nun 22 Toren als Einwechselspielern der erfolgreichste Joker der Bundesligageschichte. Vorlagengeber Vincenzo Grifo (Mitte) war ebenfalls eingewechselt worden. Rechts: Kapitän Christian Günter.

Die Vorlage zu Petersens 2:0 gab übrigens Vincenzo Grifo, ebenfalls eingewechselt. Freiburg steht nach dem Sieg über Leipzig auf Tabellenplatz drei. Petersen und Co wollen ihr Fußballmärchen weiterschreiben.

Robin Quaison

Mainz 05 hat einen wichtigen 3:1-Sieg im Abstiegskampf gefeiert. Beim Duell der Karnevalsstädte gegen den 1. FC Köln stand neben dem Videobeweis, der den Gästen einen Handelfmeter verwehrte, auch Robin Quaison im Fokus. Der Schwede fasste sich nach 57 Minuten ein Herz und zog aus rund 25 Metern ab. Der Ball flatterte und schlug unhaltbar zum 2:1 ein. Quaison hat vier der zehn Mainzer Tore erzielt, eine Quote fast wie Lewandowskis. Fast.

Lucas Alario

Lucas Alario macht bei Bayer Leverkusen eine schwere Zeit durch. Gegen Bremen spielte er erst zum zweiten Mal in dieser Spielzeit die kompletten 90 Minuten durch, zu wenig eigentlich für die Ansprüche des argentinischen Nationalspielers. 

Wie wertvoll er sein kann, zeigte Alario nach 58 Minuten. Da drückte er eine Vorlage von Karim Bellarabi zum 2:2-Endstand über die Linie. Außerdem traf er mit einem Kopfball die Latte und machte in der 71. Minute das vermeintliche 3:2. Das wurde wegen eines Handspiels von Nadiem Amiri vom Videoschiedsrichter aberkannt.

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