Nationalmannschaft der Frauen

Zukünftige Bundestrainerin wird zunächst Assistentin

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Steffi Jones (r.) wird vor ihrer Cheftrainer-Übernahme Assistentin von Bundestrainerin Silvia Neid. 

Frankfurt/ Main - Silvia Neid legt ihr Amt als Bundestrainerin nach den Olympischen Spielen von Rio nieder. Ihre Nachfolgerin übernimmt bis dahin das Amt als Co-Trainerin.

Die zukünftige Frauenfußball-Bundestrainerin Steffi Jones geht ab sofort bei ihrer Vorgängerin Silvia Neid (51) in die „Lehre“. Die 42-Jährige übernimmt bis zu ihrem Amtsantritt im September 2016 die Rolle der Co-Trainerin der Nationalmannschaft. „Das war die logische Schlussfolgerung“, sagte Jones am Montag in Frankfurt/Main: „So kann ich praktische Erfahrungen sammeln. Ich will aber auch meine Impulse setzen.“

Neid hört nach den Olympischen Spielen im kommenden Jahr in Brasilien nach elf Jahren als Cheftrainerin des zweimaligen Weltmeisters auf und übergibt an Jones. „So kann sie Erfahrung sammeln und kennt dann die Stärken und Schwächen der Mannschaft“, sagte Neid: „Und dann kann sie ihr Ding weiterführen.“

Erfahrung sammelte Jones bereits im Sommer bei der U19-WM der Männer, wo sie ebenfalls als Co-Trainerin agierte. Die ehemalige Nationalspielerin bekleidet in der DFB-Zentrale in Frankfurt seit 2011 die Position der Direktorin für Frauenfußball. Ihre Ernennung zu Bundestrainerin ab 2016 war auch auf Kritik gestoßen, weil Jones bislang nicht aktiv an der Seitenlinie gearbeitet hatte.

sid

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