Stilfrage: Setzt Argentiniens Rodrigo Palacio einen Trend?

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Ja, er trägt wirklich eine lange Haarsträhne am Hinterkopf: der Argentinier Rodrigo Palacio.

Nein, es war weder ein Fehler des Bildschirms oder eine Lichtspiegelung: Der Argentinier Rodrigo Palacio hat im Spiel gegen den Iran tatsächlich die seltsamste Frisur dieser Weltmeisterschaft präsentiert: seinen Rattenschwanz, wie dieser Minizopf im Fachjargon auch genannt wird.

Genauer gesagt: Es ist eine Art unterarmlange, geflochtene Strähne aus maximal zehn Haaren, die irgendwo an der Mitte des Hinterkopfs wächst. Der Angreifer von Inter Mailand ist erst zum zweiten WM-Gruppenspiel fit geworden – ob er sich deshalb wohl überlegt hat, statt mit Toren lieber als Frisur-Trendsetter auf sich aufmerksam zu machen? Wir antworten: Bitte nicht nachmachen.

Denn dieser Rattenschwanz ist weder schick noch trendy, sondern einfach nur hässlich. Mal ehrlich, der Anblick dieser verirrten Strähne am ansonsten rasierten Schädel ruft wohl nicht nur bei Frauen den Wunsch hervor, zur nächsten Schere greifen zu wollen, um das Teil abzuschneiden.

Michaela Streuff (33) ist eine unserer drei Redakteurinnen, die sich im Laufe der WM zu Stilfragen äußert.

32 Jahre alt ist Palacio mittlerweile – aber frisurentechnisch ist er in der Kindheit hängengeblieben. Jeder zweite Junge trug in den 1980er-Jahren diese haarige Zündschnur im Nacken, auch als Kabel am Hinterkopf oder Spaghetti-Zöpfchen verspottet.

Gott sei Dank hatte sich dieser Trend irgendwann totgelaufen – bis Palacio den Rattenschwanz wiederentdeckte. Die Hoffnung, dass er diesen Frisuren-Fauxpas zeitnah behebt, ist allerdings wohl vergebens. Palacio trägt den Rattenschwanz schon seit Beginn seiner Fußballer-Karriere 2002.

Von Michaela Streuff

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