Heute zweites Gruppenspiel 

Tischfußball-EM: Deutschland gegen Portugal unter Druck

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Muss gewinnen: Thorsten Schönewolf. 

Kassel – Die Tischfußball-EM unserer Zeitung nimmt Fahrt auf. Langsam kristallisieren sich erste Favoriten heraus.

Vor allem aber: Deutschland steht nach der Auftaktniederlage bereits unter großem Druck. Heute steht in der Gruppe F die Partie gegen Portugal auf dem Plan. Und klar ist: Nach der Auftaktpleite gegen Frankreich müssen Punkte her, um ein frühes Aus zu verhindern.

Thorsten Schönewolf, Ex-Kapitän des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel, der für Deutschland an den Holmen steht, strahlt trotzdem Zuversicht aus: „Ich konnte die Portugiesen im Spiel gegen Island beobachten. Das wird eine harte Aufgabe und ein Spiel auf Augenhöhe. Aber ich werde mich an den gewonnen zweiten Satz gegen Frankreich erinnern. Diesmal bin ich von Beginn an hellwach.“

Für die Portugiesen spielt der Borkener Udo Maikranz, der beim umkämpften 2:1 gegen Island vor allem im entscheidenden dritten Satz Gelassenheit und Übersicht ausstrahlte.

Gruppe D

England - Israel 4:5, 2:5

Das Turnier hat seine nächste Sensation. England, das unter der Leitung von Golflehrer Andrew Winstanley bereits zum Auftakt gegen Kroatien verloren hatte, unterliegt auch Israel und steht vor dem Aus. Dabei liegt Winstanley gegen Wolfgang Wieditz 2:0, 3:1 und 4:2 vorn im ersten Satz, kann den Sack aber nicht zumachen. Winstanley am Ende: „Ich glaube, ich muss nach Hause laufen.“

Kroatien - Tschechien 5:2, 5:3

Topspiel in dieser Gruppe: Tschechiens Vertreter Professor Jochen Reiss hat in Gegner Iljo Duketis und Kroatien den Angstgegner ausgemacht und soll Recht behalten. Duketis – die Ruhe und Weisheit in Person – macht viel mit Köpfchen und Gelassenheit.

Gruppe E

Schweden - Irland 5:1, 5:3

Brendan Kennedy, der in Kassel das „Shamrock“ betreibt, hat eigentlich beste Voraussetzungen. Im Pub steht ein Kicker. Es blieb nur keine Zeit für ein Trainingslager. Auch der Ein-Mann-Irland-Fanklub Gerd Köberich, verheiratet mit einer Irin, hilft nicht. „Go on you boys in green“, schickt die Ehefrau noch per WhatsApp. Schweden, vertreten durch Mario Appel, macht trotzdem kurzen Prozess. Und Kennedy stellt nach der zweiten Pleite fest: „Es ist wie immer: Wenn Irland spielt, rechnen wir: Wie kommen wir weiter?

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