Gruppenphase fast vorbei 

Tischfußball-EM: Finnland und Niederlande Gruppensieger

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Für Finnland am Kicker: Ralf Geisel. 

Kassel – Die Vorrunde der Tischfußball-EM unserer Zeitung neigt sich dem Ende entgegen. Die nächsten Entscheidungen sind gefallen.

Gruppe B

Finnland - Belgien 5:3, 5:2:

Das Topspiel. Sowohl Ralf Geisel (Finnland) als auch Björn Sauer (Belgien) sind nach zwei Auftaktsiegen schon fürs Achtelfinale qualifiziert. Es geht also um den Sieg in Gruppe B. Augenzwinkernd kommentiert Sauer: „Ich bin aufgeregt.“ Das Duell ist umkämpft, der erste Durchgang ist einer der längsten der gesamten Gruppenphase. Am Ende entscheidet Geisel ihn knapp für sich. Er hat jetzt den Dreh raus, im zweiten Durchgang geht’s schneller. Damit geht Platz eins an EM-Debütant Finnland.

Russland - Dänemark 3:5, 5:2, 2:5:Das Duell um Platz drei. Heinz Neumann (Dänemark) – mit viel Spaß bei der Sache – ärgert sich zwar über sein drittes Eigentor, darf am Ende aber hoffen. Denn während für Fabian Sippel (Russland) das Turnier beendet ist, könnte es Dänemark als einer der besten Gruppendritten noch in die K.o.-Runde schaffen.

Gruppe C

Ukraine - Österreich 5:1, 5:1: Showdown in Bukarest, heute geht es um Platz zwei und das damit verbundene Ticket fürs Achtelfinale. „Du hast jetzt ganz schön Druck, oder?“ sagt der ehemalige österreichische Handball-Nationalspieler Michael Kopeinigg. Wenig später aber hat HNA-Sportredakteur Maximilian Bülau Satz eins eingetütet. Kopeinigg sagt: „Ich spiele zu offensiv.“ Auch der zweite Durchgang geht an die Ukraine, die sich direkt qualifiziert und nun den richtig dicken Brocken Italien vor der Brust hat. Österreich dagegen muss als Dritter ums Weiterkommen bangen. Kopeiniggs Kommentar: „Jetzt geht das Favoritensterben los.“

Kosovo - Niederlande 0:5, 1:5. „Du kannst jetzt ja eigentlich mit der zweiten Mannschaft auflaufen, das würde immer noch reichen“, sagt Leon Palushaj, dem im letzten Spiel für den Kosovo immerhin noch ein Ehrentreffer gelingt. Mehr aber auch nicht, weil Michael Lattemann für die Niederlande eben keine B-Elf antreten lässt, um nicht aus dem Rhythmus zu kommen.

Drei Spiele, drei Siege – Oranje ist eindeutiger Gruppensieger und kann nun entspannt fürs Achtelfinale planen.

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