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Paukenschlag: Enttäuschter Lewandowski verlässt den FC Bayern München

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Robert Lewandowski wird mehreren Medienberichten zufolge den FC Bayern München verlassen. Auch ein Abschied diesen Sommer ist damit nicht mehr ausgeschlossen.

München - Wie Bild und Sport 1 am Donnerstag (12. Mai) übereinstimmend berichteten, wird Stürmerstar Robert Lewandowski seinen Vertrag beim FC Bayern München nicht mehr verlängern. Der Vertrag läuft bis Sommer 2023. Damit ist klar, dass die Bayern nur mit einem Transfer in diesem Sommer noch eine angemessene Ablösesumme erzielen könnten.

Lewandowski hat Bild-Angaben zufolge letzte Woche die Bayern-Bosse über seine Entscheidung informiert, den deutschen Rekordmeister verlassen zu wollen. Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic entgegnete auf Nachfrage der Zeitung, „wie ich schon gesagt habe: Wir werden Gespräche führen“. Diese kommen für den Weltfußballer wohl zu spät. Lewandowski hätte sich demnach früher Gespräche über eine Verlängerung gewünscht. Er ist damit nicht der einzige Bayern-Star, bei dem es in Sachen Vertragsverlängerung hakt.

NameRobert Lewandowski
Spiele und Tore für die Bayern373 Spiele und 343 Tore
Wichtigste Titel mit den BayernChampions-League-Sieger, 8 deutsche Meisterschaften und 3 DFB-Pokalsiege
Lewandowski ist unzufrieden beim FC Bayern und wird den Verein spätestens 2023 verlassen.
Lewandowski ist unzufrieden beim FC Bayern und wird den Verein spätestens 2023 verlassen. © Frank Hoermann /Sven Simon/Imago

FC Bayern München: Lewandowski könnte schon in diesem Sommer wechseln

Salihamidzic hatte zuletzt einen Lewandowski-Abgang im Sommer noch ausgeschlossen. Ob die Bayern nach der endgültigen Entscheidung Lewandowskis bei dieser Haltung bleiben, ist unklar. Sollte der Pole schon in diesem Sommer wechseln, gilt der FC Barcelona als mögliches Ziel. Die zu zahlende Ablösesumme wurde auf über 40 Millionen Euro geschätzt.

Gerüchte um einen Nachfolger für Lewandowski gibt es auch schon einige. Namen, die immer wieder auftauchen sind Patrik Schick von Bayer Leverkusen, Romelu Lukaku vom FC Chelsea, der Leipziger Christopher Nkunku, Hugo Ekitike (Stade Reims) und Darwin Nunez (Benfica Lissabon). Außerdem wird Sebastien Haller gehandelt, der aktuell bei Ajax Amsterdam spielt. Er kennt die Bundesliga aus seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt und gilt auch als Option für die Haaland-Nachfolge bei Borussia Dortmund.

Bayern-Interesse an Haaland verärgerte Lewandowski

Erling Haaland wird sicher nicht auf Lewandowski folgen. Sein Transfer zu Manchester City ist seit Dienstag (10. Mai) fix. Zuvor hatte er sich im März angeblich mit Salihamidzic getroffen. Beide hatten demnach ein stundenlanges Gespräch geführt. Das Haaland-Interesse soll einer der Gründe für Lewandowskis Verärgerung sein.

Unabhängig davon, wer auf Lewandowski folgt, wird sein Abgang schmerzhaft für die Bayern sein. In seinen bisher acht Jahren in München erzielte er überragende 343 Tore, gewann die Champions League und holte in jedem Jahr die deutsche Meisterschaft. (Jan Oeftger)

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