Abschied von Galatasaray im Sommer

Transfer perfekt: Podolski wechselt nach Japan

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Lukas Podolski verlässt Galatasaray Istanbul in Richtung Fernost.

Istanbul - Ein Weltmeister geht nach Japan. Der Wechsel von Weltmeister Lukas Podolski von Galatasaray Istanbul in die J-League ist perfekt.

Für Lukas Podolski heißt es künftig: Konnichiwa, Nippon, hallo Japan. Der Fußball-Weltmeister wechselt im Sommer von Galatasaray Istanbul zu Vissel Kobe nach Japan. Das gaben sowohl Galatasaray als auch Podolski selbst am Donnerstag bekannt.

"Ich kann bestätigen, dass ich nach Ende der Saison zu Vissel Kobe in die J-League in Japan wechseln werde", schrieb Podolski auf seinem Instagram-Account. "Dies ist keine Entscheidung gegen Galatasaray, es ist eine Entscheidung für eine neue Herausforderung."

Die Ablösesumme für den Ex-Kölner und -Münchner soll laut Medienberichten 2,6 Millionen Euro betragen. Podolski wird die Saison in der Türkei noch zu Ende spielen. "Mein Fokus gilt jetzt ganz klar, Galatasaray und unseren fantastischen Fans zu helfen", so der 31-Jährige. Schon Mitte Februar waren Gerüchte um einen Wechsel nach Fernost aufgetaucht.

Podolski spielt seit 2015 am Bosporus und besitzt in Istanbul noch einen Vertrag bis 2018. Podolski bestreitet am 22. März in Dortmund gegen England sein Abschiedsspiel für die deutsche Nationalmannschaft.

Der ehemalige Kölner Torjäger Milivoje Novakovic hatte Podolski geraten, das Angebot aus Japan zu akzeptieren. "Poldi muss das Angebot annehmen. Das Leben ist in Japan ein Traum, für mich ist Japan das zweite Deutschland", hatte der Slowene dem Kölner Express gesagt. Der Angreifer hatte zwischen 2013 und 2016 selbst für Omina Ardija, Shimizu S Pulse und Nagoya Grampus in Japan gespielt.

Der "kölsche Prinz" Podolski hat sich beim Traditionsklub Galatasaray zum Publikumsliebling gemausert. In den sozialen Netzwerken hatten die Gala-Fans um den Verbleib des gebürtigen Polen gekämpft - vergeblich. Erst Ende Januar hatte er mit einem Fünferpack für Gala für einen Paukenschlag gesorgt.

"Ich bin sehr stolz, der fünfte Spieler der Galatasaray-Geschichte zu sein, dem eine Fünferpack gelungen ist", hatte der 129-malige Nationalspieler nach dem 6:2-Sieg des Titelverteidigers im türkischen Pokal gegen den viertklassigen Klub Erzincanspor gesgagt und angefügt: "Hallo, Super Mario Jardel." Dem Brasilianer waren 2000 als bislang letztem Gala-Profi fünf Treffer in einem Spiel gelungen.

"Podolski ist jetzt eine der Gala-Legenden", titelte die Sportzeitung AMK und Fotomac schwärmte plakativ: "Pogooooolski! Er trotzt allen Japan-Gerüchten und zeigt allen: Ich gehöre hierher." Doch nun ist der Transfer nach Japan fix, die neue Herausforderung liegt in Asien.

SID

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