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Transferplan des FC Bayern: RB-Star Laimer kommt – zwei Stars dürfen gehen

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Von: Florian Schimak

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Der FC Bayern wollte im Winter eigentlich keine Transfers tätigen. Dies hat sich nun geändert. Ein Transfer von Konrad Laimer hätte Konsequenzen.

München – So schnell können sich Pläne im Fußball in Luft auflösen. Eigentlich hatte der FC Bayern nicht vor, im Winter einen Transfer zu tätigen. Doch durch den Schien- und Wadenbeinbruch von Manuel Neuer will und muss der Rekordmeister nun doch noch einmal tätig werden.

Alexander Nübel und die AS Monaco sind bereits kontaktiert. Der Keeper soll vorzeitig zurückgeholt werden. Ob das so einfach klappt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Bis es so weit ist, könnte ein anderer Transfer bereits offiziell sein: der von Konrad Laimer.

Name: Konrad Laimer
Geburtstag: 27. Mai 1997 (25 Jahre)
Verein: RB Leipzig (Vertrag bis 2023)
Position: Zentrales Mittelfeld
Marktwert: 28 Millionen (Quelle: transfermarkt.de)

FC Bayern vor Laimer-Verpflichtung? Transfer-Karusell kommt in Schwung

Der Vertrag von Konrad Laimer bei RB Leipzig läuft am 30. Juni 2023 aus, das bedeutet: Ab 1. Januar könnten die Bayern offiziell mit dem Österreicher verhandeln oder gar schon eine mögliche Verpflichtung bekannt geben, wie tz.de berichtet. Hasan Salihamidzic soll diesbezüglich bereits gute Vorarbeit geleistet haben.

Der 25-Jährige war bereits im Sommer ein heißes Transfer-Thema an der Säbener Straße, damals aber wollten die Bayern keine 30 Millionen für den Mittelfeldspieler auf den Tisch legen – nun dürfte er ablösefrei kommen. Angeblich sind sich die Münchner mit Laimer schon lange einig.

Welche Transfers tätigt Hasan Salihamidzic im Winter für den FC Bayern?
Welche Transfers tätigt Hasan Salihamidzic im Winter für den FC Bayern? © IMAGO / Jan Huebner

Transferplan des FC Bayern: RB-Star Laimer soll kommen – zwei Stars dürfen dann gehen

Wie der kicker nun berichtet, könnte eine Laimer-Verpflichtung das Transfer-Karussell beim FC Bayern in Schwung bringen. So will man dann im Sommer einen Verkauf von Marcel Sabitzer forcieren, weil im zentralen Mittelfeld einfach ein Überangebot herrschen würde. Mit Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Ryan Gravenberch, Jamal Musiala und eben Laimer, wäre für Sabitzer schlichtweg kein Platz mehr.

Zwar hat sich der 28-Jährige nach seiner ganz schwachen Debüt-Saison im zweiten Bayern-Jahr gesteigert und hatte zwischenzeitlich sogar einen Stammplatz inne, sollte aber Laimer kommen, darf Sabitzer gehen. Dabei dürfte sich Brazzo inzwischen ein kleines Ablöseplus erhoffen.

Ein ähnliches Schicksal träfe dann auch Bouna Sarr. Da Laimer auch eine gute Alternative als Rechtsverteidiger wäre, will man den Senegalesen loswerden. Allerdings gibt es bei Sarr das Problem, dass dieser seit September verletzt ist und daher die Interessenten am 30-Jährigen vermutlich nicht Schlange stehen werden.

Laimer zum FC Bayern? Pavard-Zukunft könnte sich dadurch auch ändern

Durch den möglichen Laimer-Transfer ändern sich möglicherweise auch die Vorzeichen bei Benjamin Pavard. Der Franzose, der mit der Équipe Tricolore wieder im Finale der WM 2022 steht, hatte zuletzt laut über einen Abschied nachgedacht. Der Grund? Pavard sieht sich in Zukunft fix als Innenverteidiger – und das zur Not auch bei einem anderen Verein.

Mit Noussair Mazraoui, der sich im Herbst einen Stammplatz erkämpfte und auch bei der WM mit Marokko überzeugen konnte, hätten die Bayern einen Rechtsverteidiger von internationalem Format in der Hinterhand. Sollte Laimer kommen, könnte dieser als Backup fungieren.

Bis aber Silvester ist, werden noch ein paar Tage vergehen. Man darf gespannt sein, welche Neujahrsüberraschung der FC Bayern womöglich präsentieren kann. (smk)

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