Duell um Champions-League-Platz

Vor Duell mit BVB: Wagner sieht mentale Vorteile bei Hoffenheim

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Sandro Wagner will mit der TSG Hoffenheim in die Champions League.

Dortmund - Torjäger Sandro Wagner von 1899 Hoffenheim sieht vor dem Spitzenspiel bei Borussia Dortmund am Samstag die mentalen Vorteile auf Seiten der Kraichgauer.

"Wir haben keinen sportlichen Druck. Es gibt eigentlich keine besseren Momente als Fußballer. Ob wir jetzt Dritter oder Vierter werden, da wird bestimmt kein Schwarzvermummter auf uns warten", sagte Wagner der Bild-Zeitung und lobte die Atmosphäre im Stadion des Konkurrenten: "Da herrscht eine Super-Stimmung, aber von uns scheißt sich jetzt keiner in die Hosen."

Mit einem Sieg beim BVB (57 Punkte) würde Hoffenheim (58) Platz drei festigen - aus dem einen Zähler Vorsprung auf Dortmund zwei Spieltage vor Schluss vier machen. Die direkte und erstmalige Qualifikation für die Gruppenphase der Champions League wäre für die TSG in greifbarer Nähe.

Wagner: „Ultras zu viel Mitspracherecht gegeben“

Deutliche Worte fand der Ex-Darmstädter Wagner mit Blick auf die Auswüchse der verbalen Gewalt in den Stadien, die jüngst erst wieder Hoffenheims Mehrheitseigner Dietmar Hopp zu spüren bekommen hatte. "Einige Vereine haben diesen Leuten in den letzten Jahren zu viel Macht gegeben. Und in den Managerebenen herrschte zu viel Angst. Nun bekommen sie dort die Quittung, den Ultras zu viel Mitspracherecht gegeben zu haben", sagte Wagner über das vermeintlich schlechte Krisenmanagement mancher Klubs.

In Sachen Zukunftsplanung will sich der 29-Jährige trotz eines Vertrages in Hoffenheim bis 30. Juni 2019 nicht explizit festlegen. "Ich sage nie wieder etwas über eine Transferperiode hinaus, weil ich schon einfach zu viel erlebt habe", äußerte Wagner.

Der gebürtige Münchner war erst vor der laufenden Saison für geschätzte drei Millionen Euro von Darmstadt 98 in den Kraichgau gewechselt. Mit 14 Toren und vier Vorlagen hatte Wagner in der vergangenen Spielzeit maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt der Lilien. Für Hoffenheim hat der bullige Stürmer, an dem auch immer wieder englische Vereine Interesse haben, bislang in 28 Bundesligaspielen elf Treffer erzielt.

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SID

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