Neubeginn bei den Löwen

Erste Rücktritte bei 1860 München nach Zweitliga-Abstieg

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Ian Ayre wurde erst im April bei den Löwen vorgestellt.

Der Abstieg des TSV 1860 in die 3. Liga hat erste Konsequenzen. Sowohl der Geschäftsführer, als auch der Präsident der Löwen zogen die Reißleine.

München - Nach dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga steht der TSV 1860 München vor einem größeren personellen Neubeginn. Präsident Peter Cassalette erklärte am Dienstagabend nach dem 0:2 (0:2) im Relegations-Rückspiel gegen den SSV Jahn Regensburg seinen Rücktritt. Schon vor dem Spiel hatte Ian Ayre seine Position als Geschäftsführer zur Verfügung gestellt, wie der Verein wenige Stunden nach dem Sturz der „Löwen“ in die 3. Liga mitteilte.

Die Veröffentlichung des Rückzugs von Ayre sei bis nach der Partie zurückgehalten worden, um die Mannschaft und das Umfeld vor dem wichtigen Spiel gegen Regensburg nicht zu belasten, begründete 1860. Cassalette wolle einem Neuanfang nicht im Wege stehen, hieß es. Ayre und er würden ihre Ämter nach einer geordneten Übergabe niederlegen.

Geschäftsführer Ayre war beim Spiel schon nicht mehr im Stadion. Der 54-Jährige hatte sein Amt bei den „Löwen“ erst im April angetreten. 1860-Investor Hasan Ismaik holte den Engländer vom FC Liverpool, dem Premier-League-Club, bei dem Jürgen Klopp Trainer ist.

Nach der Niederlage gegen Regensburg hatte Trainer Vitor Pereira die sportliche Verantwortung für den Abstieg übernommen. Die Aussagen des Portugiesen in der Pressekonferenz klangen auch bei ihm nach einem Abschied. „Leider hat es nicht gereicht, die Ziele zu erreichen“, sagte Pereira. Der 48-Jährige bedankte sich bei allen im Verein. Sein Projekt mit 1860 München erklärte er für „gescheitert“. Fragen wollte er nach seinem Eingangsstatement nicht beantworten.

dpa

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