Samstagsspiele des 20. Spieltags

1860 dreht dramatisches Spiel - Heidenheim siegt auswärts

+
Jubel in München: Ivica Olic (M.) wird nach seinem Treffer von den Kollegen geherzt.

München/Würzburg - Der TSV 1860 München feiert im Abstiegskampf gegen den Karlsruher SC einen enorm wichtigen Dreier. Der 1. FC Heidenheim robbt sich an die Aufstiegsplätze heran.

1860 München ist nach dem peinlichen Pokal-Aus ein Befreiungsschlag in der 2. Fußball-Bundesliga geglückt. Kai Bülow traf in der fünften Minute der Nachspielzeit zum 2:1 (0:0) gegen den Karlsruher SC. Der 1. Heidenheim darf derweil leise vom Aufstieg ins Oberhaus träumen. Nach dem 2:0 (0:0) im Verfolgerduell bei den Würzburger Kickers ist der FCH als Tabellenvierter bis auf vier Punkte an die direkten Aufstiegsränge herangerückt.

Der KSC kassierte im dritten Spiel unter Trainer Mirko Slomka die erste Niederlage, obwohl Jordi Figueras (48.) die Gäste in Führung geschossen hatte. Der eingewechselte Routinier Ivica Olic (57.) glich vor 18.100 Zuschauern für die Löwen aus. In der Schlussphase sah der Karlsruher Grischa Prömel (90.+4) die Gelb-Rote Karte, kurz bevor Bülow das umjubelte Siegtor köpfte.

1860 München vor der Pause zweimal im Pech

Die Gastgeber zeigten die erhoffte Reaktion auf die 0:2-Pokalpleite beim Drittligisten Sportfreunde Lotte am Mittwoch. Levent Aycicek (9.) und Felix Uduokhai (10.) ließen jedoch gute Möglichkeiten liegen. Pech hatten die Münchner, als Schiedsrichter Martin Thomsen (Kleve) beim Alleingang von Christian Gytkjaer (21.) auf Abseits entschied und der Elfmeterpfiff beim Handspiel des KSC-Verteidigers Enrico Valentini (32.) ausblieb.

Timo Beermann (80.) und Tim Kleindienst (83.) trafen jeweils nach Standards per Kopf und belohnten Heidenheim für eine starke Schlussphase. Dabei hatte es lange Zeit nach einem 0:0 ausgesehen: Die Teams lieferten sich von Beginn an ein umkämpftes Duell auf Augenhöhe. Weil beide die gegnerischen Abwehrreihen früh störten, sahen die 8569 Zuschauer in Würzburg zunächst kaum gelungene Kombinationen und noch weniger Torchancen.

Erst im zweiten Durchgang kamen beide Teams zu richtigen Torchancen: Erst parierte Torwart-Oldie Robert Wulnikowski, der seinen Vertrag vor der Partie bis zum 30. Juni 2018 verlängert hatte, sehenswert gegen den Heidenheimer Norman Theuerkauf (70.), dann traf Schröck auf der Gegenseite die Latte (72.). Erst die beiden Standardtore brachten die Entscheidung.

sid

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.