36 Vereine profitieren

TV-Einnahmen: Clubs rechnen mit 850 Millionen Euro

+
Nach der Saison ist Zahltag: Auch in dieser Spielzeit können sich die deutschen Profi-Vereine über einen ordentlichen Batzen Geld freuen.

Hannover - In dieser Saison steigen die TV-Einnahmen der deutschen Profi-Vereine deutlich an. Dabei wird auch die UEFA-Fünfjahreswertung berücksichtigt.

Die TV-Vermarktung stellt die wichtigste Einnahmenquelle der 1. und 2. Fußball-Bundesliga dar. In der laufenden Saison erwarten die 36 Proficlubs insgesamt rund 850 Millionen an TV-Einnahmen. In der vergangenen Saison zahlte die Deutsche Fußball Liga insgesamt 709,5 Millionen Euro aus.

Davon stammen 642 Millionen aus der Inlands- und 67,5 Millionen aus der Auslands-Vermarktung. 80 Prozent des Geldes erhalten die Erstligisten, 20 Prozent die Zweitligisten.

Bayern ganz vorne, Heidenheim Schlusslicht

Für die Verteilung des Geldes aus der Inlands-Vermarktung gilt ein 2:1-Schlüssel mit Fünfjahreswertung. Dazu kommen die Einnahmen aus dem Ausland, die vor allem abhängig von den Erfolgen der einzelnen Clubs verteilt werden.

In der Saison 2014/15 erhielt der Meister FC Bayern München 50,605 Millionen Euro. Davon stammten rund 75 Prozent aus dem Inland. Absteiger SC Paderborn kassierte immerhin noch 19,868 Millionen. Selbst der Zweitligist mit den geringsten Einnahmen aus dem TV-Topf, der 1. FC Heidenheim, bekam noch 5,066 Millionen überwiesen.

dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.