TV-Gelder, Pokal, DFB-Struktur

Revolution im Profi-Fußball: Was sich bald ändern könnte

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Der Ball soll immerhin weiterhin rund bleiben.

Berlin - Im deutschen Profi-Fußball stehen möglicherweise tiefgreifende Veränderungen bevor. Laut eines Berichts der Bild-Zeitung liegt den 36 Profi-Klubs ein Strategiepapier zu Reformen bei der Verteilung der TV-Gelder, beim Modus des DFB-Pokals und bei der Struktur des DFB vor.

Ziel der angeregten Maßnahmen, die 16 Bundesligisten auf einer von Schalke 04 initiierten Sitzung zusammenfassten, sollen eine finanzielle Stärkung besonders der Erstliga-Vereine sowie eine Entlastung von Europacup-Startern und eine Professionalisierung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sein.

Zum Thema TV-Gelder plädieren die Vereine für eine Reduzierung des Anteils für die zweite Liga. Als Alternativen zum derzeitigen Anteil von 20 Prozent stehen unter der Voraussetzung von Einnahmen in der erhofften Höhe von einer Milliarde Euro eine Deckelung des Betrags für das Unterhaus auf den heutigen Stand von 142 Millionen Euro oder eine flexible Ausschüttung an die zweite Liga von mindestens 15 Prozent im Raum. Für den Pokal arbeitete der Gelsenkirchener Gesprächskreis zwei Modelle aus, durch die Europacup-Teilnehmer von der Teilnahme an den ersten beiden Runden befreit werden.

In der Frage nach der künftigen DFB-Organisation sprachen sich die Vereine bei ihrer Versammlung für eine Ausgliederung der wirtschaftlichen Bereiche des Verbandsbetriebes in eine DFB GmbH aus. Die Führungsstruktur soll einem Wirtschaftsunternehmen entsprechend aus einem hauptamtlichen Geschäftsführer sowie Direktoren für einzelne Bereiche und einem Aufsichtsrat bestehen.

sid

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