Laut spanischem Bericht

TV-Gelder: Barca und Real wären in England nur Mittelmaß

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Laufen der Premier League hinterher: Real Madrid um Toni Kroos (r.) und der FC Barcelona um Lionel Messi kassieren deutlich weniger TV-Gelder als englische Klubs.

Real Madrid und der FC Barcelona gelten als finanzstärkste Klubs der Welt. Nun sind sie laut einem Bericht im Vergleich mit der Premier League deutlich ins Hintertreffen geraten.

Madrid - Spaniens Fußball-Meister Real Madrid und Vorgänger FC Barcelona wären in der englischen Fußball-Premier-League nur gehobenes Mittelmaß - bei den TV-Geldern. Wie die spanische Sporttageszeitung AS berichtet, erhalten Barca und Real für die abgelaufene Spielzeit rund 150 bzw. 143 Millionen Euro. Damit wären die beiden erfolgreichsten europäischen Vereinsmannschaften der vergangenen Jahre in der entsprechenden Rangliste auf der Insel nur Siebter und Achter.

Nach dem milliardenschweren TV-Vertrag des englischen Verbandes FA mit den TV-Riesen British Telecommunications und Sky sind die Summen im ersten Jahr förmlich explodiert. Als Nummer eins kassiert Meister FC Chelsea rund 173 Millionen Euro, das sind 60 Millionen mehr als Vorgänger Leicester City in der Saison 2015/16.

Knapp sieben Milliarden Euro bis 2019

Insgesamt erhält die FA für die Jahre 2016 bis 2019 über 6,9 Milliarden Euro, alleine für die nationale Übertragung. Dazu kommen Gelder aus dem Verkauf der internationalen TV-Rechte. Für die Spielzeit 2016/17 werden in der Premier League damit insgesamt 2,75 Milliarden Euro ausgeschüttet.

Dagegen lesen sich die Erlöse der Deutschen Fußball Liga (DFL) trotz des Rekordhochs mit 709 Millionen Euro für die abgelaufene Saison eher bescheiden. Dies gilt folgerichtig auch für den TV-Ertrag von Meister Bayern München. Mit seinen 74,162 Millionen Euro kassiert der Rekordmeister mehr als 30 Millionen weniger als Premier-League-Schlusslicht FC Sunderland (107 Millionen)!

sid

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