Nach Mega-Ablösesummen im Sommer

UEFA-Präsident Ceferin denkt an Anpassung des Financial Fairplay

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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.

Paris und Barcelona bezahlen Mega-Ablösen in der abgelaufenen Transferperiode. Das Financial Fair Play schreitet aber nicht wirklich ein.

Berlin - UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hält nach dem Transfer-Wahnsinn in diesem Sommer eine Neuregelung des Financial Fairplay für sinnvoll. „Es wurde eingeführt, um die Stabilität im Fussball zu erhöhen. Und es war erfolgreich. Aber Zeiten ändern sich“, sagte Ceferin in einem Interview auf sportschau.de: „Wir müssen es anpassen, es modernisieren, und wir müssen was für die Ausgeglichenheit des sportlichen Wettbewerbs machen, weil die Schere zwischen den großen und den kleinen Clubs größer und größer wird.“

Ceferin: „Wir müssen jetzt was unternehmen“

Allerdings glaubt der 49-jährige Slowene nicht, dass die Entwicklung mit enorm hohen Ablösesummen und Gehältern völlig gestoppt werden kann. „Aber wir können sie verlangsamen. Und wir müssen jetzt was unternehmen“, sagte Ceferin. Dafür habe die UEFA verschiedene Ideen: „Wir denken an eine stärkere Begrenzung der pro Verein registrierten Spieler. Außerdem müssen wir das Verleihen von Spielern begrenzen.“

Auch in Bezug auf eine Gehaltsobergrenze wolle die UEFA „sehen, was wir machen können“, sagte Ceferin. Zudem könnte das Transferfenster künftig früher geschlossen werden. Der Verbands-Boss nannte Ende Juli als möglichen Termin. „Ich denke, das Fenster ist zu lange offen. Es ist seltsam, dass die Saison beginnt, du für einen Club spielst und dann wechseln kannst und einfach für den nächsten spielst. Das ist nicht gut für den Wettbewerb. Da sind wir in ernsthaften Gesprächen.“

dpa

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