Kritik nach Duell mit Liverpool geäußert

Nach verbalem Angriff auf Schiri: Roma-Boss von der UEFA gesperrt

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Spiel- und Geldstrafe: Roma-Präsident James Pallotta muss für eine verbale Entgleisung büßen.

Die UEFA greift gegen James Pallotta nach dessen heftiger Kritik an einem Schiedsrichter durch. Der Präsident der AS Rom wird für mehrere Spiele gesperrt und muss eine Strafe zahlen.

Nyon - Für seine harsche Kritik an Schiedsrichter-Entscheidungen im Champions-League-Halbfinale hat AS-Rom-Präsident James Pallotta eine UEFA-Strafe kassiert. Der 60-Jährige werde in der Königsklasse für drei Monate gesperrt, teilte die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union am Freitag mit.

Die Römer hatten nach dem Halbfinal-Aus trotz eines 4:2-Siegs im Rückspiel gegen den FC Liverpool zwei ausgebliebene Elfmeter-Pfiffe von Schiedsrichter Damir Skomina beklagt. „Das, was wir gesehen haben, ist nicht akzeptabel“, hatte Pallotta geschimpft. Auch die Eröffnung des Disziplinarverfahrens hatte Pallotta kritisiert.

Sperre dauert die gesamte Gruppenphase an

Die Sperre beginnt mit dem ersten Spiel des Hauptstadtclubs im September und dauert die gesamte Gruppenphase. Pallotta darf während der Spiele weder mit der Mannschaft noch mit dem Trainer kommunizieren und auch nicht die Kabine betreten.

Weil Rom beim Spiel im Olympiastadion am 2. Mai außerdem unter anderem gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen habe, verhängte die die UEFA ein Strafgeld von 19.000 Euro. Treppen seien blockiert gewesen, Fans hätten Feuerwerk gezündet. Die UEFA bescheinigte dem Club eine „unzureichende Organisation“ des Spiels.

sid

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