Ex-Arsenal-Profi muss weiter zuschauen

UEFA verlängert Dopingsperre gegen Nasri um ein Jahr

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Dopingsperre verlängert: Samir Nasri (hier während des Medizinchecks beim FC Sevilla) darf weiterhin nicht professionell Fußball spielen.

Für Samir Nasri beginnt die neue Saison denkbar schlecht. Die UEFA hat seine eigentlich beendete Dopingsperre deutlich verlängert.

Nyon - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat die Sperre gegen den ehemaligen französischen Nationalspieler Samir Nasri (31) wegen des Dopingverstoßes um ein Jahr auf 18 Monate erhöht. Das gab der Verband am Mittwoch bekannt. Der derzeit vereinslose Nasri soll am 26. Dezember 2016 in Los Angeles eine Infusion erhalten haben, dies verstieß gegen die Regeln der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA).

Ursprünglich hatte die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA Nasri Ende Februar für sechs Monate gesperrt. Das Disziplinarverfahren war bereits am 6. März 2017 eröffnet worden. Zur Verlängerung der Sanktion kam es nach einem Einspruch der UEFA-Berufungskommission. Die Sperre gegen Nasri läuft vom 1. Juli 2017 und endet am 1. November 2018.

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Wegen Krankheitsgefühlen 500 Mililiter Infusion erhalten

Der Mittelfeldspieler hatte sich während seines Urlaubs in den USA krank gefühlt und 500 Milliliter einer Infusion erhalten. Laut WADA besteht jedoch für Aktive eine Infusionsgrenze von 50 Millilitern innerhalb einer Zeitspanne von sechs Stunden. Zum Zeitpunkt der Behandlung war Nasri vom englischen Traditionsklub Manchester City an den spanischen Erstligisten FC Sevilla ausgeliehen.

Sevilla stellte bei der UEFA einen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung, welche jedoch im März 2017 abgelehnt wurde. Auch der Internationale Sportgerichtshof CAS entschied nach einer Berufungsverhandlung im Dezember 2017 gegen Nasri. Zuletzt stand der ehemalige Spieler des FC Arsenal in der Türkei bei Antalyaspor unter Vertrag.

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sid

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