Zulassung auf dem Prüfstand

Champions-League-Verbot für RB Leipzig? Das sagt die UEFA

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Ralf Rangnick hat keine Zweifel, dass RB Leipzig in der Königsklasse starten darf.

Nyon - Die Europäische Fußball-Union UEFA wird über die Spielberechtigung von RB Leipzig und Red Bull Salzburg für die Champions League nach Saisonende in den nationalen Ligen entscheiden.

Sämtliche Kriterien sollen für alle Klubs erst geprüft werden, „sobald wir im Besitz der Anmelde- und sonstigen Unterlagen von den Nationalverbänden und Clubs sind“, teilte die UEFA am Sonntag auf Anfrage mit. Diese Informationen erhalte die UEFA nach Saisonabschluss im Juni.

Leipzig hat sich als Zweiter der Bundesliga für die Königsklasse qualifiziert, die Salzburger erfüllten am Samstag als österreichischer Meister die sportliche Voraussetzung für die Champions-League-Qualifikationsspiele. Beide Klubs hatten zumindest in der Vergangenheit einige organisatorische Verflechtungen. Gemäß der UEFA-Regularien darf „keine natürliche oder juristische Person“ Einfluss auf mehr als einen an einem UEFA-Clubwettbewerb teilnehmenden Verein haben. Die generelle Prüfung der Kriterien beziehe sich auch auf die „Eigentümerschaft“, hieß es von der UEFA.

Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick hatte sein Amt bei den Österreichern 2015 niedergelegt. Im April teilte RB zudem mit, dass Geschäftsführer Oliver Mintzlaff schon seit geraumer Zeit nicht mehr Head of Global Soccer von Red Bull sei.

sid

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