Vor Bundesliga-Duell

Hoeneß lobt Hasenhüttl: "Irgendwann" ein Kandidat für Bayern

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Voll des Lobes für RB-Coach Ralph Hasenhüttl: Uli Hoeneß.

München - Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl ließ seine Profikarriere einst beim FC Bayern ausklingen. Uli Hoeneß könnte sich dessen Rückkehr als Trainer vorstellen.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hält große Stücke auf RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl. "Ralph Hasenhüttl macht es gut in Leipzig", sagte der 64-Jährige vor dem Showdown beider Teams am Mittwoch dem Kicker. Der neue und alte Präsident des Rekordmeisters meinte sogar: "Wenn wir irgendwann einmal einen deutschsprachigen Trainer suchen sollten, gehört er mit Sicherheit zu den drei Kandidaten, über die man nachdenken muss." 

Hoeneß als Hasenhüttl-Förderer

Hoeneß betonte aber auch, dass das "im Moment überhaupt kein Thema" sei. Schließlich hätten Carlo Ancelotti in München und Hasenhüttl in Leipzig gerade erst im Sommer ihre neuen Stellen angetreten, die Verträge beider gelten bis 2019. In Bezug auf Hasenhüttl meint Hoeneß: "Klar, dass er erst Erfahrungen als Trainer sammeln und sich die Hörner abstoßen muss." Hoeneß war es auch, der die Trainer-Karriere des Österreichers maßgeblich beeinflusste. Der Bayern-Boss soll mit einem Anruf beim DFB erwirkt haben, dass der heutige RB-Coach neben Jürgen Klopp noch einen Platz im bereits ausgebuchten Trainerlehrgang an der Hennes-Weisweiler-Akademie bekam. 

Hasenhüttl hat Bayern-Vergangenheit

Hasenhüttl ist bei den Bayern gut bekannt. Von 2002 bis 2004 spielte der gebürtige Grazer zum Ende seiner Karriere bei der U23. Bayerns damaliger Reserve-Coach Hermann Gerland hatte ihn aus Fürth geholt, weil er die jungen Spieler wie Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Piotr Trochowski führen sollte. "Das sei "eine Wahnsinnstruppe" gewesen, so Hasenhüttl heute. Auch Gerland war überzeugt. "Er war damals ein erfahrener Spieler, der menschlich zu 100 Prozent zu uns passte. Die anderen Spieler mochten ihn. Er war ein guter Mensch, ein guter Charakter." Gerland traut Hasenhüttl eine große Karriere zu: "Ralph hebt nicht ab und weiß, dass alles mit Arbeit verbunden ist. Er wird seinen Weg gehen."

Auch Arsenal interessiert? 

Hasenhüttl selbst, der angeblich schon beim FC Arsenal als Nachfolger von Arsène Wenger gehandelt wird, ist derzeit bei RB wunschlos glücklich. "Ich weiß nicht, ob ich irgendwann die Lust verspüre, etwas anderes zu machen. Im Moment habe ich hier mein Glück gefunden. Es ist eine superspannende Aufgabe mit einem tollen Trainerteam. Hier ist vieles, was ich mir immer gewünscht habe", sagte er.

Leipzig-Chef Ralf Rangnick freut sich auf das Duell mit den Bayern am Mittwoch - und sieht den Druck beim Rekordmeister.

SID

Sehen Sie hier die schönsten Bilder von Carlo Ancelotti und Uli Hoeneß von der Jahreshauptversammlung des FC Bayern:

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