Korruptionsvorwürfe

Umfrage: Beckenbauers Ruf beschädigt

Berlin - Der Ruf von Fußball-Legende Franz Beckenbauer leidet laut einer Umfrage beträchtlich unter den Korruptionsvorwürfen rund um die WM 2006.

Zwei Drittel der Befragten stimmten der Aussage zu, dass entsprechende Berichte Beckenbauers Image schaden - unabhängig davon, ob die Vorwürfe zutreffen oder nicht. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Kommunikationsagentur Ketchum Pleon. 60 Prozent der Befragten gehen demnach zudem davon aus, dass Beckenbauer maßgeblich in die Manipulation involviert war, sollten die Vorwürfe stimmen. Beckenbauer hatte die deutsche Bewerbung als Chef des Organisationskomitees weltweit vorangetrieben.

Der „Spiegel“ hatte vergangene Woche über eine ominöse Zahlung des DFB von umgerechnet 6,7 Millionen Euro an die FIFA geschrieben und nahegelegt, die WM 2006 sei gekauft worden. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach wies die Vorwürfe zurück. Seiner Darstellung nach handelte es sich bei der Zahlung um eine Provision für einen FIFA-Zuschuss.

YouGov hatte von Donnerstag bis Freitag 1023 Online-Teilnehmer befragt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.