Illustre Nachfolger gehandelt

Nach Klatsche gegen die Bayern: PSG-Coach unter Druck

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Unai Emery muss in Paris um seinen Job bangen.

Die 1:3-Niederlage des Starensembles von Paris Saint-Germain im Champions-League-Spiel beim deutschen Fußballmeister Bayern München hat in Frankreich Spekulationen über eine mögliche Ablösung von PSG-Trainer Unai Emery ausgelöst.

Paris - Die PSG-Führung stelle Überlegungen an, den Coach am Saisonende zu beurlauben, berichtete das französische Sportblatt „L'Equipe“ am Donnerstag. Einige Vorstandsmitglieder träten gar dafür ein, den Trainer bereits in der Winterpause abzulösen.

Das Team um den brasilianischen Weltstar Neymar hatte drei Tage vor der Niederlage in München sein Punktspiel beim Aufsteiger Racing Straßburg überraschend mit 1:2 verloren. PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi reagierte erbost auf das 1:3 beim FC Bayern. „Ich bin sehr enttäuscht vom Ergebnis und von der Qualität unseres Spiels“, sagte der Clubchef dem Sender beIN Sports. „Wir haben tolle Spieler und kommen nicht hierher, um uns ein 1:3 einzufangen.“

Die Position des Trainers aus dem spanischen Baskenland war schon vorher dadurch geschwächt worden, dass PSG in der vorigen Saison bereits im Achtelfinale am FC Barcelona gescheitert und in der französischen Liga nur Vizemeister hinter AS Monaco geworden war.

Als mögliche Nachfolger von Emery nannte das Blatt Massimiliano Allegri (Juventus Turin), Antonio Conte (FC Chelsea), Diego Simeone (Atlético Madrid) und José Mourinho (Manchester United).

dpa

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