Sprint-Star bald Fußball-Profi?

Ex-Nationalspieler poltert gegen Bolt: „Das reicht in einhundert Jahren nicht“

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Markus Babbel (m.) ist seit Mai 2018 neuer Cheftrainer bei den Westen Sydney Wanderers.

Wird Sprint-Star Usain Bolt bald auf der großen Fußball-Bühne zu sehen sein? Geht es nach einem deutschen Ex-Nationalspieler, wird das nicht in „einhundert Jahren“ passieren.

Der ehemalige Nationalspieler Markus Babbel hat die fußballerischen Qualitäten von Jamaikas Leichtathletik-Ikone Usain Bolt infrage gestellt. "Als PR-Aktion ist es sensationell. Aber, ehrlich gesagt, kann ich das nicht ernst nehmen", sagte der 46 Jahre alte Trainer des australischen Erstligisten Western Sydney Wanderers im Interview mit der Schweizer Zeitung Blick.

"Ich habe ihn spielen sehen. Bei aller Liebe, das reicht in einhundert Jahren nicht. Als Spieler würde ich mir verarscht vorkommen", sagte der frühere Trainer der Bundesligisten VfB Stuttgart, Hertha BSC und TSG Hoffenheim über Bolt, der derzeit im Probetraining bei Babbels Ligakonkurrenten Central Coast Mariners ist und zuletzt in einem Testspiel zwei Tore erzielt hatte

Usain Bolt lehnt Angebot aus Malta ab

Am Mittwoch hatte der 32-jährige Bolt ein Angebot des maltesischen Meisters FC Valletta abgelehnt. Derweil ist noch offen, ob der achtmalige Olympiasieger bei den Mariners einen Vertrag erhält. Trainer Mike Mulvey will sich mit der Entscheidung noch bis Januar 2019 Zeit lassen. 

Der ehemalige Sprint-Star hatte im Frühjahr bei Borussia Dortmund mittrainiert, was medial für großes Aufsehen sorgte. Zuletzt wurde Bolt sogar mit dem italienischen Spitzklub AC Mailand in Verbindung gebracht. Doch es läuft nicht alles rund für den Jamaikaner: Denn die Dopingfahnder haben den Superstar nach wie vor im Visier, was diesem nicht besonders gefallen dürfte. 

sid mit nc

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