Marokko für zwei Afrika-Cups ausgeschlossen

+
Verbandschef Issa Hayatou erklärte, Marokko sei von den nächsten beiden Afrika-Cups ausgeschlossen. Foto: Andreas Gebert

Kairo (dpa) - Marokko darf wegen seiner Weigerung, 2015 den Afrika-Cup auszurichten, an den beiden kommenden Turnieren nicht teilnehmen.

"Wir werden das Reglement anwenden, das bedeutet einen Ausschluss von den beiden nächsten Auflagen", sagte der afrikanische Verbandspräsident Issa Hayatou in einem Interview der französischen Sportzeitung "L'Équipe".

Marokko war vom Afrika-Cup verbannt worden, weil es wegen der Ebola-Epidemie in einigen afrikanischen Ländern auf eine Verlegung des Turniers um ein Jahr gedrängt hatte. Dies kam für den Dachverband CAF aber nicht infrage. Neuer Gastgeber für das Turnier vom 17. Januar bis 8. Februar ist Äquatorialguinea.

Rekordsieger Ägypten muss unterdessen um seine Teilnahme am Kontinental-Turnier 2015 bangen. Nach dem 0:1 (0:1) gegen Senegal können die Nordafrikaner den notwendigen zweiten Platz in der Gruppe G nicht mehr erreichen. Nun hofft Ägypten, das den Cup schon sieben Mal erkämpft hat, als bester Gruppen-Dritter praktisch durch die Hintertür doch noch nach Äquatorialguinea zu kommen.

Mame Diouf, der frühere Bundesliga-Profi von Hannover 96, machte mit seinem Tor in der 8. Minute die Cup-Teilnahme Senegals perfekt. Tunesien hatte sich bereits qualifiziert, ebenso wie Algerien, die Kapverden, Tunesien, Burkina Faso, Gabun, Südafrika, Kamerun und Sambia. Neben den sieben Gruppensiegern und -Zweiten buchen der beste Gruppen-Dritte und Gastgeber Äquatorialguinea die 16 Cup-Tickets.

Mitteilung CAF

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.