Von Knallkörper getroffen

Verletzter Ordner in Braunschweig: So geht es ihm heute

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Kurz nach dem Zwischenfall: Der Ordner liegt verletzt am Boden.

Der von einem Knallkörper getroffene Ordner beim Bundesliga-Relegationsspiel zwischen Eintracht Braunschweig und dem VfL Wolfsburg hat offensichtlich keine schwerwiegenden Verletzungen davongetragen.

„Er ist soweit okay“, sagte am Dienstag eine Sprecherin des Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig. Der Mann sei nach einer kurzen Behandlung sogar dienstfähig gewesen. Während der Partie war der Mitarbeiter des Ordnungsdienstes nach der Attacke zu Boden gegangen und von Sanitätern behandelt worden.

Nach dem Spiel hatten Eintracht-Fans den Rasen gestürmt. Polizisten schützten den VfL-Fanblock vor den Braunschweigern Anhängern. Es flogen erneut Böller, eine Rakete landete in der Gruppe der Polizisten. Nach Angaben eines Polizeisprechers vom Dienstag wurde niemand verletzt. „Wenn Pyrotechnik und Böller im Stadion gezündet werden, ist es immer gefährlich. In diesem Fall ist aber nichts Gravierendes passiert“, sagte der Sprecher.

Die Lage rund um das Stadion bezeichnete er als „normal“. Acht Anzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Beamte und Beleidigung stehen in der Bilanz. Die strickte Trennung der beiden Fanlager trug dazu bei.

In der Braunschweiger Innenstadt hatte sich die Lage schnell beruhigt. In Wolfsburg gab es nach der Rückkehr der VfL-Fans einen Flaschenwurf in Richtung von Polizisten. Auch dabei wurde niemand verletzt. Schon vor dem Hinspiel am 25. Mai in Wolfsburg war es zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei gekommen.

dpa

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