Ausgliederung der Profi-Abteilung

So will der VfB Stuttgart 100 Millionen Euro einnehmen

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Gegen Dynamo Dresden bewies der VfB Stuttgart Moral und kam nach einem 0:3-Rückstand zurück.

Stuttgart - Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart will seine Profi-Abteilung ausgliedern. Die Mitglieder sollen am 1. Juni darüber entscheiden.

Zweitliga-Tabellenführer VfB Stuttgart will mit dem Verkauf von Anteilen 100 Millionen Euro einnehmen. Wie der Verein am Montag mitteilte, sollen die Mitglieder des Fußballvereins bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 1. Juni 2017 über die dafür notwendige Ausgliederung einer AG abstimmen. „Da spielen die Mitglieder das wichtigste Spiel in der Vereinsgeschichte“, sagte Finanzvorstand Stefan Heim. „Der 1.6. ist ein Meilenstein in der Geschichte des Vereins. Danach ist klar, wo es hingeht.“

Nach dem Willen der Vereinsführung um Präsident Wolfgang Dietrich sollen in den kommenden Jahren maximal 24,9 Prozent der Anteile an der AG an Investoren verkauft werden. Bestätigte Verhandlungen gibt es mit der Daimler AG.

„Anschubfinanzierung gerade jetzt notwendig“

Zusammen mit Wirtschaftsprüfern hat der VfB den derzeitigen Vereinswert auf 300 Millionen Euro taxiert. „Unter dieser Bewertung werden wir keine Aktien an der AG veräußern“, sagte Dietrich. Nach dem Verkauf der Anteile soll sich der Wert auf 400 Millionen Euro gesteigert haben.

Die Zweitliga-Saison endet am 21. Mai. Das Relegations-Rückspiel um den Aufstieg in die Bundesliga ist am 29. Mai.

Die Ausgliederung sei „gerade deshalb sinnvoll, weil der Verein in den vergangenen Jahren eine sportliche Abwärtsspirale durchlebt hat. Eine Anschubfinanzierung ist gerade jetzt notwendig“, so der VfB.

dpa/SID

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