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Wende bei Zirkzee? Bundesliga-Verbleib wohl doch am wahrscheinlichsten

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Von: Marius Epp, Kai Hartwig

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Joshua Zirkzee sucht noch nach einem neuen Verein.
Joshua Zirkzee sucht noch nach einem neuen Verein. © IMAGO/Action Pictures

Neue Entwicklung bei Bayern-Youngster Joshua Zirkzee: Aktuell spricht vieles für einen Wechsel innerhalb der Bundesliga - zum VfB Stuttgart.

Update vom 23. August, 8.45 Uhr: Wohin geht es für Joshua Zirkzee? Zunächst schien der RSC Anderlecht beim Niederländer in der Pole Position zu sein, doch nun gibt es scheinbar eine neue Entwicklung. wie tz.de schreibt. Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, soll bei Zirkzee bald eine Entscheidung fallen. Und der VfB Stuttgart habe die besten Chancen auf eine Verpflichtung.

Zum Transfer zu den Schwaben kommt es allerdings wohl nur, wenn der VfB seinen Stürmer Sasa Kalajdzic abgibt. Sportdirektor Sven Mislintat bestätigte Interesse aus England, der Österreicher soll sich schon mit den Wolverhampton Wanderers einig sein. Im Falle eines Kalajdzic-Abgangs hätten die Stuttgarter das nötige Kleingeld, um einen Zirkzee-Transfer zu stemmen.

Der ebenfalls interessierte RSC Anderlecht soll mit seinem ersten Angebot für den Bayern-Stürmer dem Bericht zufolge gescheitert sein. Es sei zu niedrig gewesen.

FC Bayern: Joshua Zirkzee droht harter Konkurrenzkampf – verlässt er München noch?

Erstmeldung vom 20. August: München – Das Sommer-Transferfenster ist noch offen. Auch beim FC Bayern könnte noch der ein oder andere Spieler den Klub verlassen. Der deutsche Rekordmeister hat gerade in der Offensive fast ein Überangebot an Top-Spielern.

Mit Sadio Mané kam ein Weltklasseangreifer nach München, zudem hat Trainer Julian Nagelsmann mit Thomas Müller, Jamial Musiala, Serge Gnabry, Leroy Sané und Kingsley Coman viele weitere Optionen im Angriff. Wenn dann in den nächsten Tagen auch noch Eric Maxim Choupo-Moting von seiner längeren Verletzungspause in den Kader zurückkehrt, dürfte der Kampf um die Offensivpositionen noch härter werden – besonders für Joshua Zirkzee.

Für den talentierten Nachwuchsstürmer, der wie Choupo-Moting an seinem Comeback nach Verletzung arbeitet, sind das keine rosigen Aussichten an der Säbener Straße. Dem 21-jährigen Niederländer winkt bei der Konkurrenz nur wenig Spielzeit. Daher wurde Zirkzee beim FCB in den vergangenen Tagen immer wieder als möglicher Abgang gehandelt.

Aus der Bundesliga wurden dem VfB Stuttgart und dem FC Augsburg ein Interesse an Zirkzee nachgesagt. Doch die kolportierte Ablösesumme von 15 bis 20 Millionen Euro dürfte die Möglichkeiten beider Klubs wohl übersteigen. Und laut der Aussage eines Ex-Mitspielers will Zirkzee auch lieber ins Ausland wechseln.

Ex-Zirkzee-Mitspieler sicher: „Er will unbedingt zu Anderlecht zurückkehren“

Wesley Hoedt vom belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht sagte der Zeitung Het Laatste Nieuws: „Ich habe mit Joshua gesprochen. Er will unbedingt zu Anderlecht zurückkehren.“ Beim RSC hatte Zirkzee in der Saison 2021/22 leihweise gespielt und einen starken Eindruck hinterlassen. Insgesamt gelangen ihm 18 Pflichtspieltore für Anderlecht.

Und der RSC hat jüngst durch einen lukrativen Transfer genug Geld eingenommen, um eine Zirkzee-Ablöse stemmen zu können. Laut englischer Medien zahlte Manchester City 13 Millionen Euro an Anderlecht für Sergio Gomez, der sich einst bei Borussia Dortmund nicht durchsetzen konnte. Und sollten die Bayern Zirkzee noch verkaufen, dürften die Münchner zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die 100-Millionen-Euro-Marke bei den Einnahmen innerhalb eines Transferfensters knacken.

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