Fan-Unmut gegen den Nationalspieler

VfL-Trainer Ismaël lässt Draxler-Einsatz in München offen

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Julian Draxler hat mit seinem öffentlich geäußerten Wechselwillen einen Affront begangen. Foto: Julian Stratenschulte

Wolfsburg - Wolfsburg-Trainer Valérien Ismaël hat die Nominierung von Mittelfeldspieler Julian Draxler für das Spiel am Samstag bei Bayern offen gelassen. Es gebe "noch keine Entscheidung", sagte der Coach des kriselnden Fußball-Bundesligisten nach dem Training.

Zuvor hatte er ein Einzelgespräch mit dem 23 Jahre alten Nationalspieler geführt. Der am 12. Spieltag von den eigenen Fans ausgepfiffene Profi habe bei der ersten Übungseinheit nach dem 2:3 gegen Hertha BSC "normal trainiert", berichtete der Trainer.

Er erwarte "nichts besonderes" von dem Spieler, der seinen im Sommer geäußerten Wechselwunsch nach der Niederlage gegen die Berliner wiederholt hatte. Der VfL-Coach betonte, "dass ich nicht tagelang einzelne Spieler thematisieren möchte. Die Gesamtsituation des Clubs ist wichtiger." Der VfL ist auf Rang 15 abgerutscht.

Zu den Pfiffen der eigenen Anhänger sagte Ismaël: "Das war unschön. Das war aber zum großen Teil selbst verschuldet." Im Fußball gebe es die Chance, "das durch Leistung gerade zu rücken". Ob Draxler das im Trikot des VfL Wolfsburg wirklich kann, blieb allerdings offen.

Draxler beim VfL Wolfsburg

dpa

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