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Statt durch Elfmeterschießen: Wird der Weltmeister bald so ermittelt?

München - Die FIFA erwägt die Abschaffung des Elfmeterschießens und die Einführung eines Shootouts. Ein Video zeigt, wie das aussehen könnte.

Mit neuen revolutionären Vorschlägen für die umstrittene Mega-WM 2026 sorgt FIFA-Direktor Marco van Basten für Aufsehen. Um nach jedem Gruppenspiel auch bei Gleichstand nach 90 Minuten einen Sieger zu ermitteln, könnte es zu einem Shootout kommen. „Jede Mannschaft hat fünf Versuche. Der Schiedsrichter pfeift, dann läuft der Spieler aus 25 Metern auf den Torwart zu. Innerhalb von acht Sekunden muss die Aktion abgeschlossen sein“, beschrieb der Niederländer im Interview der „Sport Bild“ die Idee, die im Hockey schon Praxis ist.

In den USA gab es diese Art der Spielentscheidung bereits in der US-Amerikanischen Major League Soccer (MLS). In den 90er Jahren gab es Shootouts, bei denen der Ball 35 Yards (rund 32 Meter) vom Tor entfernt auf dem Boden gelegt wurde. Anschließend hatte der ausführende Spieler fünf Sekunden Zeit, den Ball ins Tor zu befördern.

Arjen Robben vom FC Bayern hat für die Revolutions-Ideen seines Landsmannes Verständnis, wie er der tz sagte. „Er denkt immer über Fußball nach. Manchmal habe ich das Gefühl, er denkt auf einem anderen Niveau.“

fw/dpa

Rubriklistenbild: © Screenshot MLS auf Youtube

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