Umstrittene Technik

Videobeweis bei WM: FIFA-Chef Infantino "positiv und zuversichtlich"

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FIFA-Boss Gianni Infantino spricht sich für den Einsatz des kontroversen Videobeweises bei der Fußball-WM in Russland aus.

Gianni Infantino glaubt weiterhin an den Einsatz des Videobeweises bei der Fußball-WM in Russland. Die Entscheidung fällt Mitte März.

Zürich - FIFA-Boss Gianni Infantino (Schweiz) glaubt weiter fest an einen Einsatz des Videobeweises bei der Fußball-WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli). Er sei "positiv und zuversichtlich", dass sich das International Football Association Board (IFAB) am 3. März für einen Einsatz der Technik entscheiden werde, sagte der Schweizer am Donnerstag in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi.

Bislang wurden in einer Testphase rund 1000 Partien hinsichtlich der Funktionalität des Videobeweises ausgewertet. Die Ergebnisse seien durchweg positiv. "Wenn wir die Chance haben, dem Schiedsrichter zu helfen, sollten wir das tun", sagte Infantino. Auch in der Bundesliga wird der Videobeweis getestet, allerdings gab es teilweise auch heftige Kritik.

Sollte das IFAB den WM-Einsatz des Videobeweises beschließen, müsste dann nur noch das FIFA-Council mit dem DFB-Präsidenten Reinhard Grindel am 15./16. März in Kolumbiens Hauptstadt Bogota zustimmen.

SID

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