Göttinger und Kasseler im Blickpunkt

DFB-Pokal: Vier Derbys – und jedes Mal mit Heimfaktor

Anton Donkor.
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Mit Mannheim gegen Frankfurt im Einsatz: der Göttinger Anton Donkor.

Mit dem DFB-Pokal nimmt die neue Saison im Profi-Fußball endgültig Fahrt auf. Eine Ausnahme ist die abgesagte Partie des FC Bayern gegen den Bremer SV, sonst wird bis Montag die komplette erste Runde ausgetragen.

Kassel – Wir blicken auf vier Derbys, die die Auslosung ergeben hat.

Das Rhein-Main-Derby

Die Begegnung: Waldhof Mannheim (3. Liga) gegen Eintracht Frankfurt (Bundesliga) – Sonntag, 15.30 Uhr

Die Entfernung: 71,22 Kilometer Luftlinie

Die Form: Die Eintracht hat noch kein Pflichtspiel in den Knochen, Mannheim ist mit einem Punkt aus zwei Partien in die Saison gestartet.

Die Verbindung: Waldhof-Trainer Peter Glöckner bestritt unter anderem unter Dragoslav Stepanovic neun Spiele in der zweiten Liga für die Eintracht. Auch Sportchef Jochen Kientz war in den 1990er-Jahren für Frankfurt aktiv.

Der Heimfaktor: Waldhof hat mit Außenverteidiger Anton Donkor einen Göttinger in seinen Reihen.

Das Derby im Pott

Die Begegnung: Wuppertaler SV (Regionalliga West) gegen den VfL Bochum (Bundesliga) – Samstag, 15.30 Uhr

Die Entfernung: 25,61 Kilometer Luftlinie

Die Form: Beide Teams sind noch ohne Punktspiel.

Die Verbindung: Peter Neururer ist seit Mai Vorstandsmitglied in Wuppertal. Mit dem VfL feierte er als tanzender Trainer seine größten Erfolge und zog 2004 in den Uefa Cup ein.

Der Heimfaktor: Die Wuppertaler traten in der Vorbereitung auch in Kassel an und verloren 0:4. KSV-Hessen-Trainer Tobias Damm spielte von 2006 bis 2010 für den Wuppertaler SV.

Das Derby an der A1

Die Begegnung: VfL Osnabrück (3. Liga) gegen Werder Bremen (Bundesliga) – Samstag, 15.30 Uhr

Die Entfernung: 102,79 Kilometer Luftlinie

Die Form: Osnabrück überzeugte zum Auftakt mit einem 2:1-Erfolg in Saarbrücken. Ein Remis, ein Sieg – das ist die Bilanz von Werder.

Die Verbindung: Er ist in Osnabrück geboren und hat für den VfL Osnabrück gespielt. Für Bremens Defensivmann Felix Agu wird die heutige Partie keine Begegnung wie jede andere sein.

Der Heimfaktor: Der Kasseler Niklas Schmidt war in der vergangenen Saison an den VfL ausgeliehen. Jetzt trifft er auf die alten Kollegen.

Das Derby im Norden

Die Begegnung: SC Weiche Flensburg (Regionalliga Nord) gegen Holstein Kiel (2. Bundesliga) – Samstag, 15.30 Uhr

Die Entfernung: 68,04 Kilometer Luftlinie

Die Form: Kiels Start? Schwach. Die Störche verloren 0:3 bei St. Pauli und 0:3 gegen Schalke. Flensburg ist noch ohne Einsatz.

Die Verbindung: Schon einige Flensburger Spieler spielten für die Kieler Störche. Vielleicht der bekannteste mit Kieler Vergangenheit ist Weiche-Geschäftsführer Christian Jürgensen, der von 2006 bis 2013 bei Holstein als Spieler unter Vertrag stand.

Der Heimfaktor: Die Holstein-Anhänger pflegen eine Freundschaft zu den Fans des KSV Hessen. (Maximilian Bülau und Björn Mahr)

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