ein Zeichen der Wertschätzung

Völlig verrückt - VfB Stuttgart streicht Vertragsklausel in der Halbzeitpause

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Der VfB Stuttgart verzichtet auf das Recht der einseitigen Kündigung. 

Normalerweise werden Verträge nicht einfach innerhalb der Halbzeitpause modifiziert. Dass es aber möglich ist, zeigt der VfB Stuttgart. Michael Reschke dürfte es freuen.

Grassau - Der VfB Stuttgart hat im Vertrag mit Sportvorstand Michael Reschke die Klausel gestrichen, bis zum Sommer 2019 vorzeitig einseitig kündigen zu können. Wie Vereinspräsident Wolfgang Dietrich am Dienstag im Trainingslager im bayerischen Grassau sagte, wurde diese Option in der Halbzeit des Testspiels am 21. Juli gegen die SG Sonnenhof Großaspach (3:1) aus dem Kontrakt genommen. Das sei ein Zeichen der Wertschätzung für Reschkes Arbeit und mit dem Ziel erfolgt, für Kontinuität in der Vereinsführung zu sorgen, sagte Dietrich.

VfB ohne konkretes Saisonziel

Nach Angaben des 70-Jährigen hatte Reschke dem schwäbischen Fußball-Bundesligisten bei den Vertragsverhandlungen im vergangenen Sommer diese einseitige Option zu einer Kündigung „ohne Abfindung“ angeboten. Reschkes Vertrag bei den Stuttgartern läuft bis 2021. Am 11. August ist der 60 Jahre alte Nachfolger von Jan Schindelmeiser ein Jahr im Amt.

Auf einen konkreten Tabellenplatz als Saisonziel für die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut wollte sich Dietrich nicht festlegen. Generell haben sich die Schwaben vorgenommen, sich in den kommenden Jahren im oberen Drittel der Fußball-Bundesliga zu etablieren. Jeder soll „das Optimale aus sich herausholen, dann werden wir den Verein wieder einen Schritt weiterbringen“, sagte Dietrich.

dpa

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