Traum vom Aufstieg lebt

Jahn Regensburg zeigt Nerven - Holstein Kiel fast sicher Dritter

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Großer Jubel bei den Spielern von Holstein Kiel in Ingolstadt. 

Jahn Regensburg patzte in Duisburg, Kiel dagegen überzeugte in Ingolstadt: Im Aufstiegsrennen ist eine Vorentscheidung gefallen. 

Kiel - Die Kieler festigten mit einem überzeugenden 5:1 (1:1) beim FC Ingolstadt mit 52 Punkten am Sonntag den dritten Platz. David Kinsombi (25.), Marvin Duksch (60./74.), Tobias Levels (68./Eigentor) und Kingsley Schindler (72.) trafen für die Norddeutschen. Damit kann der 1.FC Nürnberg (54) am Montag gegen Eintracht Braunschweig den Aufstieg noch nicht perfekt machen und muss wieder um Platz zwei zittern.

Jahn Regensburg (47) hätte mit einem Sieg beim MSV Duisburg an Kiel dranbleiben können, doch die Bayern zeigten Nerven und gingen mit 1:4 (0:0) unter. Gerrit Nauber (52.), Stanislav Iljutcenko (60.), Moritz Stoppelkamp (75.) und Ahmet Engin (87.) trafen für die Duisburger, Jann George (58.) erzielte zwischenzeitlich den Ausgleich.

Edelfan Campino gratulierte aus Shanghai

Düsseldorf machte den sechsten Bundesliga-Aufstieg der Klubgeschichte durch ein 2:1 (1:0) bei Dynamo Dresden perfekt. Rouwen Hennings wurde mit seinem Siegtor (90.) zum Aufstiegshelden und feierte mit seinen Teamkollegen bis in den Morgen. Trainer Friedhelm Funkel baute mit dem sechsten Aufstieg seinen eigenen Rekord weiter aus.

"Ein Aufstieg ist immer etwas Besonderes. Was die Mannschaft in dieser Saison geleistet hat, kann man nicht mit Worten beschreiben", sagte Funkel. Aus Shanghai gratulierte Ehrenmitglied und Edelfan Campino von den Toten Hosen.

Beim 1. FC Kaiserslautern herrschte indes Katerstimmung. Durch das 2:3 (1:0) bei Arminia Bielefeld war der erste Abstieg des viermaligen deutschen Meisters in die 3. Liga besiegelt. "Das ist wahrscheinlich für jeden von uns der sportlich schlimmste Tag", sagte Kapitän Christoph Moritz. Trainer Michael Frontzeck soll bleiben.

Arminia und und Bochum haben nur noch theoretische Chancen

Für Lautern reichte der Doppelschlag von Sebastian Andersson (37./54.) gegen Bielefeld nicht. Die Arminen (47) haben nach den Toren von Fabian Klos (63./90.+3) und Andreas Voglsammer (70.) nur noch theoretische Chancen auf den Relegationsplatz.

Das gilt auch für den VfL Bochum (47), der nach zwei Toren von Robbie Kruse beim 2:1 (1:1) gegen Erzgebirge Aue im neunten Spiel in Folge ohne Niederlage blieb und keine realistische Chance mehr auf Rang drei hat. Aue traf durch Pascal Köpke (16.) und verlor Dennis Kempe durch Rot. Mit 39 Zählern befinden sich die Sachsen in höchster Abstiegsnot.

Heidenheim atmet etwas auf, Fürth in Not, Darmstadt kämpft

Heidenheim verschaffte sich durch ein 2:0 (0:0) gegen den SV Sandhausen Luft im Abstiegskampf. Nikola Dovedan (17.) und John Verhoek (37.) trafen für Heidenheim.

Auch die SpVgg Greuther Fürth muss nach dem deftigen 0:3 beim FC St. Pauli um den Liga-Verbleib bangen. Ex-Bundesligist Darmstadt 98 setzte sich zwar gegen Union Berlin mit 3:1 durch, doch mit 37 Punkten stehen die Hessen weiter auf dem vorletzten Rang.

SID

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