50.000 Fußballschulen

Vorsicht Europa: So planen die Chinesen die Fußball-Revolution

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Wechselte für viel Geld nach China: Belgien-Star Axel Witsel (li.) - hier mit den Kollegen Ciman (mi.) und Lukaku (re.).

Peking - Zuletzt sorgten die China-Transfers europäischer Spitzenspieler wie Axel Witsel oder Oscar für Wirbel. Jetzt planen die Chinesen den nächsten Hammer.

Der chinesische Fußballverband will bis zum Jahr 2025 insgesamt 50 000 Fußballschulen für Nachwuchsspieler im Land aufbauen. Diese Zahl nannte Verbands-Vizepräsident Wang Dengfeng nach Angaben staatlicher Medien in China am Mittwoch. Bislang war immer von 20 000 Fußballschulen bis 2020 die Rede gewesen, mit denen die aufstrebende Sportmacht auch im internationalen Fußball zu einer neuen Größe werden möchte.

1000 Youngster pro Schule

In jeder Schule sollten durchschnittlich 1000 junge Spieler ausgebildet werden, sagte Wang. „Das ist ein solider Weg, um Talente auszuwählen. Den chinesischen Fußball besser zu machen, ist nicht länger nur ein Traum“, wurde Wang auf der Internetseite der Zeitung „People's Daily“ zitiert.

WM 2018 unwahrscheinlich

Staats- und Parteichef Xi Jinping als großer Fußball-Fan hatte zuletzt verstärkt dafür geworben, den Fußball in China voranzubringen. Ziele sind die zweite Qualifikation für eine Weltmeisterschaft nach 2002 in Japan und Südkorea (null Tore, null Punkte), die Ausrichtung einer WM im eigenen Land und der Gewinn des WM-Titels. In der Qualifikation für die WM 2018 in Russland allerdings hat die Auswahl von Trainer Marcello Lippi kaum noch Chancen.

Lesen Sie auch: Chinesen wollen Aubameyang zum bestbezahlten Spieler der Welt machen.

dpa

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