Kann ja mal passieren

Von Ordnern nicht erkannt: HSV-Stars unsanft vom Feld geführt

Der HSV hat wieder einmal in letzter Minute den Klassenerhalt gesichert. Doch während dem Jubel über den Klassenerhalt wurden drei Stars vom Feld geführt.

Hamburg - Der Liga-Dino hat es mal wieder besonders spannend gemacht. Bis zur 88. Minute im letzten Liga-Spiel hätte der Hamburger SV mal wieder in die Relegation gemusst. Dann traf aber Joker Luca Waldschmidt weniger als zwei Minuten nach seiner Einwechslung - und erlöste das zitternde Volksparkstadion. Als der Jubel nach Abpfiff dann keine Grenzen kannte, wurde der Platz auch von Hamburger Spielern im Zivil gestürmt - die prompt von Ordnern vom Feld geführt wurden. Darunter auch Pierre-Michel Lasogga, Aaron Hunt und Finn Porath.

Besonders der bullige HSV-Stürmer Lasogga wurde hart angepackt. Er beteuerte zwar lauthals, Spieler beim gerade erst geretteten Team zu sein, doch der Sicherheitsmann erkannte ihn offenbar nicht. Im Gegenteil, er drehte Lasogga sogar die Arme auf den Rücken. Erst andere herbeieilende Ordner erkannten ihn als den, der er ist. Und klärten das Missverständnis auf. Danach ließ der durchaus kräftige Ordner von Lasogga ab. 

Erst herbeilaufende andere Ordner konnten das Missverständnis Aufklären.

Der Hamburger Stürmer, der noch am letzten Spieltag kurz vor Schluss gegen Schalke 04 den Ausgleich erzielt hatte, fehlte am abschließenden Spieltag gegen den VfL Wolfsburg verletzt. Dass er - genau wie die Kollegen Hunt und Porath mit seinen Mitspielern feiern wollte, kann man ihn ob der emotionalen Schlussminuten kaum verübeln.

Der verletzte und damit nicht spielfähige Lasogga war der einzige aus dem HSV-Team in Zivil. In Jeans, Pullover und Basecap sah der 25-Jährige aus wie einige Fans, die über die Absperrung gesprungen waren, um ebenfalls das Siegtor zu bejubeln. Auch sie wurden abgeführt. Lasogga hatte in dieser Saison nur selten gespielt und war hauptsächlich als Einwechsler zum Zug gekommen.

bix/dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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