Weltmeister würdigt "Wahnsinns-Karriere"

Schweinsteiger: Bayern braucht nach Lahm-Abschied einen echten Bayer

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Bastian Schweinsteiger (l.) und Philipp Lahm bei der FCB-Saisoneröffnung im Juli 2014.

Bastian Schweinsteiger sieht beim FC Bayern nach dem Abschied von Philipp Lahm eine wichtige Position unbesetzt - aber nicht aus spielerischer Sicht. Es geht um Identifikation.

Chicago - Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger (32) hat seinen langjährigen Teamkollegen Philipp Lahm vor dessen Abschied gewürdigt. "Er hat eine Wahnsinns-Karriere hingelegt", sagte Schweinsteiger der Bild-Zeitung. Lahm wird am Samstag (15.30 Uhr, auf tz.de im Live-Ticker) bei der Partie des FC Bayern gegen den SC Freiburg sein letztes Spiel als Profi bestreiten.

Schweinsteiger, der inzwischen bei Chicago Fire in der nordamerikanischen Profiliga MLS unter Vertrag steht, erinnerte an das erste gemeinsame Profi-Spiel der beiden. "2002 wurden wir gegen RC Lens eingewechselt. Danach habe ich mit keinem anderen so viele Spiele gemacht wie mit Philipp. Wir hatten eine super Zeit", sagte der Mittelfeldspieler.

Schwensteiger: „Bayer in der Mannschaft? Das ist ein wichtiger Bestandteil!“ 

Nach dem Ende seiner Profi-Karriere freue sich Lahm nun "in erster Linie auf die Zeit mit seiner Familie. Ich freue mich für ihn, dass er glücklich ist", sagte Schweinsteiger. 2002 hatte er zusammen mit Lahm bei den Bayern die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft gewonnen. Es folgten diverse nationale Titel, der Gewinn der Champions League und 2014 der WM-Titel mit der Nationalmannschaft.

Schweinsteiger sieht aber auch die Verantwortlichen des FC Bayern in der Verantwortung. Er sieht die Notwendigkeit nach dem Abschied von Lahm schnellstmöglich einen Ersatz für den scheidenden Kapitän als bayerische Identitätsfigur zu finden: „Für die Fans spielt das eine Rolle. Es ist schön, wenn man einen echten Bayer in der Mannschaft hat. Das ist ein wichtiger Bestandteil!“

Schweinsteiger vermisst die DFB-Elf

Beim Gedanken an seinen eigenen Abschied von der Nationalelf kommen bei Schweinsteiger Gefühle hoch. "Wenn ich die Nationalmannschaft jetzt im Fernsehen sehe, vermisse ich es, dabei zu sein - gerade die Atmosphäre mit den Betreuern. Da haben sich über die Jahre seit 2004 Freundschaften aufgebaut", sagte der 32-Jährige, der in zwölf Jahren 121 Länderspiele für Deutschland bestritten hat.

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sid, fw

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