Pfiff der Woche

Warum der Druck für Manuel Gräfe kaum größer sein kann

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FIFA-Schiedsrichter Manuel Gräfe hat es ob der Vorgeschichte in Hamburg mit einer sehr schwer zu leitenden Partie zu tun.

Dieses Spiel war für den Berliner FIFA-Referee Manuel Gräfe eine Herkules-Aufgabe. Aufgrund der hohen medialen Präsenz ist der Druck vor jeder normalen Bundesliga-Partie enorm. Aber vor dem Relegations-Krimi des HSV gegen den VfL Wolfsburg am Samstag  wurde eine alte Geschichte vom Juni 2015 aufgewärmt.

Hamburg. Damals gelang dem HSV gegen den Karlsruher SC in der Relegation so gerade noch eben der Klassenerhalt – Schiedsrichter damals: Manuel Gräfe, der nach einem ominösen Freistoß-Pfiff im Mittelpunkt der Debatten stand. 

Der ehemalige Spitzen-Referee Marco Haase, seit 30 Jahren Unparteiischer und als Schiedsrichter und Assistent viele Jahre in der 3. und 4. Liga aktiv, analysiert die Szenen mit der Frage: Warum ist es zu dieser Entscheidung gekommen?

Insofern hatten es Manuel Gräfe und seine Assistenten am Wochenende mit einer sehr schwierigen Begegnung zu tun, in welcher jede Bewegung des Schiedsrichter-Teams genauestens beobachtet wurde. Hinzu kam, dass sich in den deutlich mehr als 90 Minuten beide Mannschaften nichts schenkten, sondern äußerst hart zu Werke gingen: Es gab immerhin gut 35 Fouls und sieben Gelbe Karten. 

Im Vorfeld der Partie sorgten zudem zwei ehemalige FIFA-Schiedsrichter mit ihren Äußerungen dafür, dass die Umstände für Manuel Gräfe noch schwerer wurden als ohnehin bereits – einen Gefallen erwiesen sie ihrem Kollegen damit nicht. Lesen Sie mehr darüber im aktuellen "Pfiff der Woche" auf unserem Partner-Portal az-online.de.

Von Marco Haase

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Weitere Erläuterungen zu aktuellen und meist viel diskutierten Schiedsrichterentscheidungen finden Sie in der Rubrik "Pfiff der Woche" bei az-online.de.

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