Raus aus dem Olympiastadion?

Wenig Stimmung: Hertha denkt über neues Stadion nach

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Die Hertha denkt über einen Auszug aus dem Olympiastadion aus.

Berlin - Hertha-Manager Michael Preetz stößt die Diskussion um eine neue Arena für die Berliner neu an. Grund ist vor allem die Stimmung im Olympiastadion. 

Hertha BSC denkt erneut über einen Umzug in ein neues Stadion nach. Trotz des sportlichen Höhenflugs der Mannschaft und Platz drei in der Bundesliga liegt der Zuschauerschnitt auch in dieser Saison nur knapp über 45.000 Besuchern pro Spiel.

„Das Olympiastadion ist eine wunderschöne Arena, aber man stelle sich mal vor, wie die Stimmung unserer großartigen Ostkurve erst in einer reinen Fußball-Arena wäre“, sagte Herthas Manager Michael Preetz der Bild und kündigte an: „Es ist jetzt die Zeit gekommen, über moderne Lösungen nachzudenken.“

Eine moderne Lösung könnte ein reines Fußballstadion für 55.000 Zuschauer in Berlins Mitte sein. In den vergangenen Jahren wurde immer wieder über so ein Projekt diskutiert. Im Olympiastadion kommt wegen der Laufbahn und der Entfernung der Fans zum Spielfeld oft keine Stimmung auf. Auch deshalb bleiben Zuschauer weg, am Samstag sahen gerade mal 40.385 Besucher das 2:1 gegen den FC Ingolstadt.

Wie sich Preetz in der Berliner Morgenpost beklagte, spiele der Klub die beste Saison seit Jahren, der Zuschauerschnitt sei aber schlechter als in der Abstiegssaison. Beim Bau eines neuen Stadions könnte Investor KKR helfen. Das US-Unternehmen besitzt schon Anteile am Klub. Bis 2017 läuft noch der Mietvertrag der Herthaner mit dem Olympiastadion.

SID

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