Sieben aktuelle Spieler machen es wie der Papa

Wie der Vater, so der Sohn: Wenn zwei Generationen in der Bundesliga treffen

 Giovanni Reyna
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Jetzt auch Torschütze für Dortmund: Giovanni Reyna.

Väter und Söhne, die jeweils in der Fußball-Bundesliga aktiv waren, gibt es einige. Und Väter und Söhne, die beide im deutschen Oberhaus Tore schossen, sind ebenfalls nicht so selten.

Kassel – Aktuell gibt es aber genau sieben noch in der Bundesliga aktive Spieler, die bereits einen Treffer erzielt haben – und deren Väter das auch geschafft haben. Wir blicken vor dem zweiten Spieltag, der gestern mit der Partie Hertha BSC gegen Frankfurt eröffnet wurde, auf erfolgreiche Duos.

Die Reynas

Giovanni Reyna (17) hat sich gerade erst frisch in diese Liste geschossen. Der Sohn von Claudio Reyna, der 74 Bundesliga-Einsätze für Bayer Leverkusen und den VfL Wolfsburg absolvierte, traf am ersten Spieltag zum 1:0 für Dortmund gegen Mönchengladbach – und damit zum ersten Mal in der deutschen Eliteklasse. Papa Claudio war insgesamt sechs Mal erfolgreich und ist heute mit 47 Jahren Sportdirektor des Austin FC (USA). Sohn Giovanni könnte heute in Augsburg (15.30 Uhr) nachlegen.

Die Klaus’

Auch Felix Klaus vom VfL Wolfsburg hat einen Vater, der die Bundesliga kennt – und auf 29 Spiele für Nürnberg, Hertha BSC und den HSV kommt. Drei Tore gelangen Fred Klaus (53) dabei. Felix (28) hat bislang 15 Treffer erzielt – darunter der erste in der Bundesliga-Geschichte von Greuther Fürth. Mit dem VfL tritt er morgen in Freiburg an (18 Uhr).

Die Kohrs

Und auch ein Frankfurter ist in dieser Liste vertreten. Bis gestern Abend erzielte Dominik Kohr (26) für Leverkusen, Augsburg und die Eintracht vier Tore in der Bundesliga. Papa Harald Kohr (58) war dagegen ein richtiger Knipser. In vier Jahren (drei für Kaiserslautern, eins für Wattenscheid) gelangen ihm 45 Tore in 97 Spielen.

Die Bittencourts

Leonardo Bittencourt (26) hat schon einige Stationen in der Bundesliga hinter sich. Mittlerweile ist er in Bremen angekommen und trifft mit Werder morgen im Krisenduell auf Schalke (18.30 Uhr, siehe Text unten). Der jüngere Bittencourt kommt auf 22 Treffer für fünf Vereine. Der ältere Bittencourt, Papa Franklin (51), spielte insgesamt vier Jahre im Oberhaus für Cottbus und den VfB Leipzig (heute Lok Leipzig). Sechs Treffer in 61 Spielen stehen in seiner Statistik.

Die Hübners

Die Hübners sind sogar dreifach vertreten. Papa Bruno Hübner (59) ist heute Sportdirektor von Eintracht Frankfurt. Als er noch für Kaiserslautern stürmte, erzielte er 19 Treffer in 76 Partien. Sohn Benjamin (31) verteidigt bei der TSG Hoffenheim – hat aber auch schon sieben Bundesligatore auf dem Konto. Sohn Florian (29) verteidigt ebenfalls, allerdings für Union Berlin. Er wartet noch auf seinen ersten Treffer. Hoffenheim spielt am Sonntag gegen den frischgebackenen Supercup-Sieger aus München (15.30 Uhr). Union tritt heute in Mönchengladbach an (15.30 Uhr).

Die Weisers

Patrick Weiser (48) ist ein Bundesliga-Dauerbrenner. Er kommt auf 270 Einsätze für Köln und Wolfsburg – und als Abwehrspieler immerhin auf sechs Tore. Sohn Mitchell Weiser (26) hat als Außenverteidiger schon zwei Treffer mehr auf dem Konto. Mit Leverkusen empfängt er heute Leipzig (15.30 Uhr).

Die Sanés

Seinen ersten Treffer für den FC Bayern erzielte Leroy Sané (24) am vergangenen Freitag beim 8:0-Sieg gegen Schalke. Für die Königsblauen selbst war er vor seinem Wechsel zu Manchester City zwölfmal erfolgreich. Um zu Vater Souleyman (59) aufzuschließen, braucht er noch ein wenig. Dem gelangen nämlich 51 Treffer für Nürnberg und Wattenscheid.

Die Klimowiczs

Und schon mal ein Ausblick: Diego Klimowicz (46) machte 70 Tore für Wolfsburg, Dortmund und Bochum. Sohn Mateo (20) ist für den VfB Stuttgart noch ohne Treffer. (Maximilian Bülau)

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