4. Spieltag

Bundesliga am Samstag: Wiesn-Zeit, Rückkehrer und eine Serie

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Pünktlich zum Start des Oktoberfestes wollen die Bayern-Profis auf den dritten Saisonsieg anstoßen. Foto: Sven Hoppe

Der FC Bayern will den Oktoberfest-Bonus nutzen und den dritten Saisonsieg in der Bundesliga feiern. Für RB Leipzig kehrt nach der Königsklassen-Premiere in den Alltag zurück. Ein Wiedersehen gibt es in Stuttgart, Werder Bremen steht schon unter Druck.

Berlin (dpa) - Zum Start des Oktoberfestes will Rekordmeister FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga seinen dritten Saisonsieg feiern. Gegner am Samstag um 15.30 Uhr ist Mainz 05 - der Club, der den Bayern vor anderthalb Jahren die bis dato letzte Liga-Niederlage im eigenen Stadion zufügte.

Vizemeister Leipzig muss sich nach dem geglückten Champions-League-Debüt wieder in der Liga beweisen, Werder Bremen kämpft gegen eine Negativserie und strebt den ersten Saisonsieg an.

OKTOBERFEST: Zur Wiesn-Zeit ist der FC Bayern traditionell stark, gerade daheim. Nach einer Woche mit dem 0:2 bei der TSG Hoffenheim, einem wenig glanzvollen Auftritt in der Champions League, Kritik aus der eigenen Mannschaft und einer sehr angespannten Stimmung will der Rekordmeister gegen Mainz 05 den dritten Saisonsieg holen. "Das Wichtigste ist, das Spiel zu gewinnen. Danach haben wir Zeit, um das Oktoberfest zu feiern", sagte Trainer Carlo Ancelotti.

ALLTAG: Drei Tage nach der erfolgreichen Königsklassen-Premiere beim 1:1 gegen AS Monaco steht für RB Leipzig wieder der Alltag in der Bundesliga an. Gegner am Samstagabend ist Borussia Mönchengladbach. Während RB den dritten Ligasieg in Serie anpeilt, stehen die Gäste nach zwei Partien ohne Sieg schon unter Druck. Coach Dieter Hecking hat zudem große Personalprobleme, gleicht acht Profis sind verletzt.

NEGATIVSERIE: Der FC Schalke 04 ist nicht gerade der Lieblingsgegner der Bremer: Von den letzten neun Heimspielen gegen die Königsblauen gewann Werder nur eins. Nach nur einem Punkt aus den ersten drei Saisonspielen steht das Team von Alexander Nouri aber schon unter Druck. Gewinnt der Tabellen-16. gegen die mit sechs Punkten gut gestarteten Schalker erneut nicht, droht ein weiterer Absturz.

RÜCKKEHRER: Insgesamt 19 Jahre spielte Daniel Didavi mit kleineren Unterbrechungen für den VfB Stuttgart. Nun kehrt der 27-Jährige mit dem VfL Wolfsburg zu seinem Ex-Club zurück. Für seinen Teamkollegen Mario Gomez fällt das Duell mit seinem früheren Verein dagegen aus: Der Kapitän und Torjäger erlitt einen Bänderanriss und Kapseleinriss im linken Sprunggelenk und muss mehrere Wochen pausieren.

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