Er hatte eine WM-Enttäuschung zu verantworten

Sollte sich Reformtipps von Klopp holen: DFB-Legende zählt Löw öffentlich an

+
Lothar Matthäus und Berti Vogts bei der WM 1994

Ex-Bundestrainer Berti Vogts empfiehlt den DFB-Verantwortlichen, sich nach dem blamablen WM-Aus Rat von anerkannten Branchenkennern wie Jürgen Klopp zu holen.

Berlin - Zwar halte er Joachim Löw prinzipiell für den richtigen Nationalcoach, „es wäre allerdings sinnvoll, sich das Wissen von anderen Experten zu eigen zu machen“, sagte Vogts der „Rheinischen Post“ (Freitag). „Warum lädt man nicht Jürgen Klopp, David Wagner, Gernot Rohr und andere einfach mal zu einem Austausch in die Verbandszentrale ein und hört sich ihre Meinung an? Man darf sich nicht immer nur in seiner Komfortzone bewegen, sondern muss sich immer wieder neu justieren, wenn man oben mitspielen will.“

Lesen Sie auch:  Rücktritt von Jogi Löw? Das sagen Bierhoff, Bundestrainer und DFB-Chef - WM 2018 im News-Ticker

Vogts hatte 1994 selbst eine der enttäuschendsten WM-Endrunden der DFB-Geschichte mit zu verantworten. Damals wollte die Nationalmannschaft unter seiner Führung den vier Jahre zuvor in Italien gewonnenen Titel verteidigen - und scheiterte schon im Viertelfinale gegen Außenseiter Bulgarien (1:2). Bis zum Vorrunden-Aus bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Russland hatte die Nationalelf aber zumindest jedesmal die WM-Gruppenhase überstanden.

Lesen Sie auch: WM 2018 im Ticker: England „zwingt“ Belgien zum Gruppensieg

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.