UEFA kämpft um Startplätze

WM 2018: Mehr Teams aus Europa dabei?

+
Gianni Infantino.

Wien - Europa hofft für die nächste Fußball-Weltmeisterschaft 2018 auf mehr Startplätze für den Weltmeister-Kontinent.

Es gebe eine „große Chance, dass wir mehr als 13 Starter plus Gastgeber Russland haben“, sagte Gianni Infantino, Generalsekretär der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Montag: „Wenn man es objektiv betrachtet, sind 19 der besten 32 Teams der Welt europäisch. Die letzten drei Weltmeister kamen aus Europa. Es wäre fair, wenn wir einen weiteren Startplatz bekommen.“

Die WM-Plätze sind derzeit ein gern genommenes Mittel im Wahlkampf um das Präsidenten-Amt des Weltverbandes FIFA. Afrika (fünf Plätze für die WM 2014) und Südamerika (4,5) hätten auch gerne mehr WM-Teilnehmer.

„Wir könnten auch noch mehr beantragen, aber einer wäre schon mal ein gutes Zeichen“, sagte Infantino: „Um den Weltmeister zu küren, wäre es gut, wenn auch die besten Teams mitspielen.“

Zu den Spekulationen, FIFA-Präsident Joseph S. Blatter wolle den Europäern (mindestens) einen Platz wegnehmen, sagte der 45-Jährige: „Ich weiß nicht, ob die FIFA das möchte - der Status quo ist das absolute Minimum.“

SID

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.