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WM 2022: Flick ignoriert Arnold – Wolfsburger reagiert mit deutlichen Worten

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Von: Niklas Kirk

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Mit deutlichen Worten äußert sich Maximilian Arnold über sein WM-Aus. Gerne hätte er durch Fähigkeiten und Attribute seinen Mehrwert eingebracht.

Frankfurt – Einer der Verlierer der Nominierung für die anstehende WM in Katar ist Maximilian Arnold. Der Kapitän des VfL Wolfsburg, der jüngst zum 300. Mal das Trikot der Niedersachsen trug, fand von Hansi Flick keine Berücksichtigung für das Turnier. Nach dem letzten Bundesligaspiel vor der Winterpause gegen Hoffenheim erklärte er sich darüber öffentlich enttäuscht.

Zwar kam Arnold bisher nur auf drei Länderspiele in seiner Profi-Laufbahn, doch war er zuletzt aufgrund der Ausfälle von Leon Goretzka und Julian Brandt für die Nations League Spiele gegen England und Ungarn nachnominiert worden. Auch wenn er hier ohne Einsatz blieb, zeugte die Berücksichtigung von Wertschätzung für seine breiten Einsatzmöglichkeiten im zentralen Mittelfeld, sowohl defensiv als auch offensiv.

Arnold über sein WM-Aus: „Ich bin sehr, sehr enttäuscht“

Hansi Flick, Trainer der DFB-Auswahl.
Hansi Flick, Trainer der DFB-Auswahl. © IMAGO

Auch als Back-up ist im aktuellen Kader nun kein Platz mehr im DFB-Team. Bezugnehmend äußerte sich Arnold auf der vereinseigen Homepage des VfL: „Ich bin sehr, sehr enttäuscht. Ich habe am Donnerstag eine Zeit gebraucht, die Entscheidung zu verarbeiten“, so der 28-Jährige. In Bezug auf seine Leistung in der laufenden Bundesligasaison könne er sich nichts vorwerfen, sodass er denkt, er hätte „für das Nationalteam einen Mehrwert darstellen können, weil ich noch einmal andere Fähigkeiten und Attribute mitbringe.“

Eine Begründung dafür, dass die Wahl gegen ihn gefallen ist, bekam Arnold scheinbar nicht. Hansi Flick hätte sich ihm gegenüber nicht großartig erklärt. „Es gab auch nicht sonderlich viel zu erklären“, wird Arnold von Sport1 zitiert.

Der DFB-Kader für die WM – breite Auswahl im Mittelfeld

Wie Sport1 allerdings wissen will, sei Flick diese Entscheidung sehr schwergefallen und letztlich einem Überangebot an hochklassigem Personal auf Arnolds Position geschuldet.  Während defensiv mit Leon Goretzka, Joshua Kimmich oder und Ilkay Gündogan Kandidaten für die erste Elf sein werden, steht mit Jonas Hofmann eine formstarke Alternative bereit. Auch die Nominierung von Mario Götze nach 5 Jahren Abstinenz sorgt für genug Alternativen auf den zentralen Positionen. (nki)

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