WM-Qualifikation

Italien und Spanien ohne Probleme, Österreich quält sich

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Jubel bei den Spaniern: Israel hatte beim 4:1 keine Chance.

München - Gianluigi Buffon hat in der WM-Qualifikation mit Italien ein ebenso erfolgreiches wie geruhsames Jubiläum gefeiert, auch Ex-Weltmeister Spanien gab sich keine Blöße.

Während sich beide Top-Teams in der Gruppe G weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das direkte Ticket nach Russland liefern, entkam Österreich in der Gruppe D nur knapp einer Blamage. Marcel Sabitzer (75.) vom Bundesligisten RB Leipzig und Martin Harnik (90.) vom Zweitligisten Hannover 96 trafen spät zum 2:0 (0:0) gegen Außenseiter Moldau.

Weit weniger Probleme hatte die Squadra Azzura in Palermo. Im 1000. Pflichtspiel des viermaligen Welttorhüters Buffon gewannen die Italiener durch Tore von Daniele de Rossi (12./Foulelfmeter) und Ciro Immobile (71.) gegen Albanien 2:0 (1:0). Schiedsrichter Slavko Vincic (Slowenien) hatte die Partie in der zweite Halbzeit für zehn Minuten unterbrochen, weil aus dem Gästeblock zahlreiche Feuerwerkskörper gezündet wurden.

Spanien bleibt Gruppenerster

Spanien setzte sich in Gijon gegen Israel 4:1 (2:0) durch und bleibt Gruppenerster vor den punktgleichen Italienern. Israel folgt mit vier Punkten Rückstand. In Europa qualifizieren sich nur die Gruppenersten direkt für die Weltmeisterschaft, die acht besten Gruppenzweiten erreichen die Play-offs. David Silva (13.), Vitolo (45.+1), Diego Costa (51.) und Isco (88.) erzielten die Tore für die Iberer. Thiago vom deutschen Rekordmeister Bayern München gab zwei Vorlagen. Lior Refaelov (76.) traf für die Gäste.

Mit acht Bundesliga-Legionären in der Startelf entwickelten die Österreicher gegen den 162. der FIFA-Weltrangliste kaum Gefahr. Auch Bayern Münchens David Alaba, der sein Team erstmals als Kapitän aufs Feld geführt hatte, blieb erneut hinter den Erwartungen zurück.

Irland gegen Wales bleibt torlos

In Dublin trennten sich Irland und EM-Halbfinalist Wales torlos, nach einer Roten Karte gegen Neil Taylor (69.) spielten die Gastgeber in der Schlussphase in Überzahl. Serbien hatte zuvor in Georgien 3:1 (1:1) gewonnen. Der Hamburger Filip Kostic holte einen Elfmeter heraus, Frankfurts Mijat Gacinovic erzielte in seinem ersten Länderspiel den Endstand. Serbien und Irland (11) liegen nach fünf Spielen an der Tabellenspitze vor Wales und Österreich (7).

Türkei darf weiter hoffen

Die Türkei darf unterdessen weiter auf die WM-Teilnahme hoffen. Der frühere Frankfurter Cenk Tosun schoss das Team von Trainer Fatih Terim gegen Finnland mit einem Doppelpack (9./13.) zum 2:0 (2:0). Es war der zweite Sieg der Türken, die mit acht Zählern in der Qualifikationsgruppe I punktleich mit der Ukraine hinter Spitzenreiter Kroatien (13) und Island (10) liegen.

Bei den Gastgebern kamen die Bundesligaspieler Ömer Toprak (Leverkusen), Yunus Malli (Wolfsburg) und Emre Mor (Dortmund) zum Einsatz. Für die mit einem Punkt abgeschlagenen Finnen spielten Lukas Hradecky (Frankfurt), Niklas Moisander (Bremen) und Joel Pohjanpalo (Leverkusen).

Die Kroaten mit dem Leverkusener Tin Jedvaj in der Startelf gewannen das Spitzenspiel der Gruppe gegen die Ukraine mit 1:0 (1:0). Island setzte sich in Kosovo 2:1 (2:0) durch.

sid

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