BVB bangt 

Wo es in der Champions League heute spannend wird: Vorsicht in den eigenen vier Wänden

Er kann gegen Prag nicht helfen: Dortmunds Axel Witsel verletzte sich bei einem Sturz. 
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Er kann gegen Prag nicht helfen: Dortmunds Axel Witsel verletzte sich bei einem Sturz. 

In den eigenen vier Wänden ist Vorsicht geboten. Und wenn alles gut geht, bleibt der bange Blick nach Mailand.

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund kann in der Champions League das Weiterkommen noch schaffen – allerdings nicht aus eigener Kraft. Wo es heute sonst noch spannend wird:

Die Rechnung ist einfach: Dortmund muss zuhause gegen Slavia Prag (21 Uhr/Dazn und Sky-Konferenz) gewinnen und hoffen, dass Inter Mailand im eigenen Stadion gegen Barcelona keine drei Punkte holt. Sollte Mailand verlieren, reicht dem BVB auch ein Remis. Gewinnt Inter, geht es für die Westfalen in der Europa League weiter. Bangen ist also angesagt.

Und die Dortmunder sollten es besser machen, als ihr Mittelfeldspieler Axel Witsel. Der stürzte in den eigenen vier Wänden, wurde wegen einer Gesichtsverletzung bereits operiert und fällt bis Ende des Jahres aus. Das war hoffentlich kein Fingerzeig für den BVB in Sachen Standfestigkeit zuhause.

Wenig Hoffnung macht allerdings der Blick nach Barcelona: Trainer Ernesto Valverde plant, bis zu neun Stars zu schonen. Unter anderem sind Lionel Messi, Luis Suarez und Sergio Busquets nicht dabei. Sie bekommen eine Pause für den verschobenen Clasico gegen Real Madrid in der kommenden Woche.

RB Leipzig hat anders als der BVB das Achtelfinale schon sicher – es geht heute in Lyon (21 Uhr/Sky und Dazn) nur noch darum, ob als Erster oder Zweiter. Den Leipzigern reicht für den Gruppensieg bereits ein Remis.

Für die Franzosen geht es dagegen noch um alles. Sie sind punktgleich mit Zenit St. Petersburg, die Russen haben den direkten Vergleich gewonnen. Lyon muss also gewinnen und hoffen, dass Zenit bei Benfica Lissabon Punkte lässt. Verliert Olympique und Benfica schlägt St. Petersburg, stehen sogar drei Teams mit sieben Punkten da – und das große Rechnen geht los. Alles ist möglich.

Richtig spannend ist es auch noch in der Liverpool-Gruppe. Für Jürgen Klopp und seine Liverpooler ist in Salzburg sogar das Abrutschen auf Platz drei möglich. Nämlich dann, wenn die Engländer mit nur einem Tor Unterschied verlieren – bis zu einem 3:4. Denn das Hinspiel an der Anfield Road endete 4:3 für Klopps Team. Liverpool hatte bereits 3:0 geführt, Salzburg noch ausgeglichen. Mohamed Salah rettete dem amtierenden Champions-League-Sieger drei Punkte. Die Partien in Gruppe E beginnen beide um 18.55 Uhr /Dazn und Sky-Konferenz).

Richtig eng geht es auch in Gruppe H zu – zwischen Ajax Amsterdam, dem FC Valencia und dem FC Chelsea. Die besten Karten haben wohl die Engländer aus London, die im eigenen Stadion auf den abgeschlagenen Letzten aus Lille treffen. Amsterdam, Halbfinalist der vergangenen Saison, führt die Gruppe an. Den Niederländern reicht zuhause ein Remis zum Weiterkommen. Bei einer Niederlage bliebe wohl nur die Europa League.

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