Fußball-Bundesliga: 3:0 gegen Hoffenheim / Guter Einstand von Schürrle

Wölfe weiter auf Erfolgswelle

Komm’ in meine Arme! Wolfsburgs Neuzugang André Schürrle (rechts) und Kevin de Bruyne feiern sich gegenseitig. Foto: afp

wolfsburg. Mit Fußball-Weltmeister André Schürrle hat der VfL Wolfsburg zurück zur Champions-League-Form gefunden. Zusammen mit seinem kongenialen Partner Kevin De Bruyne war Schürrle am Samstag Sieggarant beim 3:0 (2:0) des VfL gegen 1899 Hoffenheim. „Gute Spieler zusammen, das passt meistens“, meinte Wolfsburgs Sportchef Klaus Allofs zu Schürrles Zusammenspiel mit dem Doppel-Torschützen De Bruyne (28./84. Minute).

Mit dem zweiten Sieg im dritten Rückrundenspiel festigten die Wolfsburger als erster Verfolger von Spitzenreiter Bayern München Tabellenplatz zwei.

Zweimal Kevin De Bruyne

Schürrle lief 630 Tage nach seinem letzten Spiel am 18. Mai 2013 mit Bayer Leverkusen beim Hamburger SV (1:0) wieder in der Bundesliga auf.

Auch das zweite Wolfsburger Tor durch den ebenfalls starken De Bruyne hatte Schürrle mit einem Volley-Kracher an die Latte vorbereitet. Den Abpraller hatte der Belgier über die Linie geköpft. „Kevin und ich verstehen uns. Das hat super geklappt“, meinte Schürrle. Die Gäste kassierten nach einem insgesamt harmlosen Auftreten bereits die dritte Pleite in Serie und verlieren immer mehr den Anschluss an die Europapokalplätze. „So läuft es momentan bei uns. Aber wir haben nicht schlecht gespielt“, befand Hoffenheims Coach Markus Gisdol dennoch.

Sein Team spielte bis zum 0:2 noch munter mit, blieb aber ab dem Strafraum völlig harmlos. Auch der erst 18 Jahre alte Debütant Nadiem Amiri, der für den gelb-gesperrten Sebastian Rudy spielte, blieb blass. In der zweiten Halbzeit änderte sich das Gästespiel mit der Einwechslung von Steven Zuber nicht.

Auch die Partie insgesamt wurde deutlich niveauarmer. Der Spielfluss auf beiden Seiten wurde immer wieder durch technische Fehler oder kleinere Fouls unterbrochen.

Erst mit der Einwechslung von Stürmer Anthony Modeste nach gut einer Stunde wurde Hoffenheim wirklich gefährlich. Der Franzose scheiterte in der 71. Minute allerdings frei vor dem glänzend reagierenden Wolfsburger Keeper Diego Benaglio. Nach vorne zeigte Wolfsburg nun nicht mehr viel.

Schürrle und De Bruyne ragten weiter aus dem VfL-Kollektiv hervor. Wann immer es gefährlich für Hoffenheim wurde, waren beide beteiligt. Die endgültige Entscheidung zum verdienten Sieg besorgte De Bruyne per Weitschuss kurz vor dem Ende.

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